Am 11. Mai 2026 feierten die Absolvent:innen der FernUniversität in Hagen ihren Studienabschluss in einer festlichen Atmosphäre auf dem blühenden Campus. Die Alumnifeier, organisiert von der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Fakultät für Psychologie, zog zahlreiche Angehörige und Gäste an. Bei freundlichem Wetter kamen Absolvent:innen, Freunde und Familien zusammen, um diesen bedeutenden Lebensabschnitt zu würdigen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vielfalt der Lebensrealitäten der Graduierten sowie persönliche Erfolgsgeschichten. Prorektorin Prof. Claudia de Witt hob die Entwicklungen der FernUniversität hervor und betonte die Herausforderungen, die viele Absolvent:innen während ihres Studiums meistern mussten, häufig parallel zu Beruf und Familie. Die FernUniversität verfolgt das Ziel, ihre Studienbedingungen an die Lebensrealitäten der Studierenden anzupassen und setzt dabei stark auf digitale Unterstützung.
Herausforderungen und Erfolge
Eine besondere Rede hielt die Absolventin Sarah Felicitas Pfülb, die sowohl ihren Bachelor in Politikwissenschaft als auch ihren Master in Governance erfolgreich abgeschlossen hat. Sie berichtete von den Hürden, die sie während ihres Studiums überwinden musste, einschließlich Schwangerschaft, Berufseinstieg, einer Trennung und gesundheitlichen Rückschlägen. Pfülb fand während ihrer Zeit an der FernUniversität unterstützende Strukturen im Mini-Campus, die ihr halfen, ihre Ziele zu erreichen.
Bürgermeister Ralf Quardt ehrte die Absolvent:innen und machte ihren besonderen Respekt für den Abschluss eines Fernstudiums deutlich. Er bezeichnete die FernUniversität als einen bedeutenden Bildungsbeitrag für die Region, was die Verknüpfung von akademischer Ausbildung und gesellschaftlicher Entwicklung unterstreicht. Die musikalische Begleitung von Joy Bach & Josie trug zur festlichen Stimmung des Tages bei und bildete einen harmonischen Rahmen für den Empfang, der den Austausch zwischen den Absolvent:innen und ihren Begleitpersonen förderte.
Digitale Transformation und New Learning
Die Bildung an der FernUniversität geht auch über das feierliche Event hinaus. Im Kontext der Digitalisierung betont die Zeit, dass das Konzept des New Learning selbstbestimmtes Lernen fördert und eng mit modernen Technologien verbunden ist. Die FernUniversität setzt ein spezielles Fernlehre-System ein, das digitale Lernformen mit persönlicher Kommunikation kombiniert, um den Bedürfnissen ihrer Studierenden gerecht zu werden.
Die Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert hebt hervor, dass die Corona-Pandemie die Notwendigkeit für ein neues Verständnis des Lernens verdeutlicht hat. Die Hochschule hat das Hagener Manifest zu New Learning ins Leben gerufen, mit dem Ziel, ein anpassbares und individuelles Lernumfeld zu schaffen. Rund 1.000 Personen haben die zwölf Thesen des Manifests unterstützt und somit Handlungsempfehlungen für die Politik formuliert.
Mit mehr als 80.000 Studierenden, von denen 80 Prozent berufstätig sind, spielt die FernUniversität eine bedeutende Rolle in der deutschen Bildungslandschaft. Die Herausforderungen der digitalen Transformation sowie der unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen erfordern innovative Ansätze und Strategien. Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt der Hochschule zu Themen wie Digitalisierung, Diversität und lebenslanges Lernen unterstreicht die Bedeutung von Bildung im 21. Jahrhundert.