Am 22. Juli 2026 haben die Universitäten Tübingen, Freiburg und Hohenheim bekannt gegeben, dass sie dem NXTGN-Ökosystem beitreten werden. Dieser Schritt bedeutet eine tiefere Integration ihrer Gründungs- und Transferservices mit NXTGN, einer zentralen Innovationsplattform in Baden-Württemberg. Die Mitgliedschaft ermöglicht den Universitäten Zugang zu führenden Industrie- und Mittelstandsnetzwerken, was ihre Sichtbarkeit sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an gemeinsamen Programmen erheblich steigert. Dies könnte langfristig die Innovationskraft der Region stärken.

Das NXTGN-Konsortium, das nun die Universitäten Tübingen, Freiburg und Hohenheim umfasst, besteht bereits aus renommierten Institutionen wie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Stuttgart und Universität Heidelberg. Dr. Michael Zyder, Managing Director der NXTGN Management GmbH, betont, wie wichtig dieser Zusammenschluss für den Innovationsstandort Baden-Württemberg ist. Die NXTGN Management GmbH spielt eine zentrale Rolle, da sie als operative Einheit zur Brücke zwischen Wissenschaft und Privatwirtschaft fungiert.

Ein starkes Netzwerk

Die Gründung des Verbunds NXTGN geht zurück auf das Jahr 2023, doch die Idee stammt tatsächlich von einem früheren Ansatz aus 2021, als das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Gründermotor Landesinitiative ins Leben rief. Diese Initiative vereinte das Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung der Universität Stuttgart mit dem Institut für angewandte Forschung an der Hochschule der Medien. Zusammen mit der Gründermotor GmbH, die heute unter dem Namen NXTGN GmbH firmiert, entstand eine Public Private Partnership mit dem Ziel, die Gründungsinitiativen in Baden-Württemberg zu orchestrieren.

Die Weiterentwicklung dieser Initiative ermöglicht, dass regionale Hochschul-Cluster mehr Sichtbarkeit gewinnen und somit eine größere Anziehungskraft für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg schaffen. Nach drei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Startups, Wissenschaft und Wirtschaft entschloss sich der Gründermotor, mit weiteren Institutionen des Innovations-Ökosystems in Baden-Württemberg zu fusionieren, was zur heutigen NXTGN-Plattform führte.

Technologietransfer und Unterstützung für Unternehmen

Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle in diesem Rahmen. Sie unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg und unterhält rund 600 Beratungszentren. Diese Zentren, die meist an Hochschulen angesiedelt sind, bieten vielfältige Services, darunter kostenlose Kurzberatungen für Mittelständler. Diese Angebote ermöglichen technologisch orientierten Start-ups günstige Voraussetzungen für ihr Wachstum.

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Aktuell fördert das Wirtschaftsministerium Technologietransfermanager in der Förderperiode 2021–2027, die Unternehmen bei Innovationsvorhaben und der Suche nach Forschungspartnern unterstützen. Dies untermauert die Bemühungen, den Technologietransfer in der Region zu stärken und somit die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft weiter auszubauen.