Bielefelder Professorinnen auf Asienreise: Kooperationen mit Top-Unis!
Am 24. Juni 2026 haben die Universität Bielefeld und ihre Vertreterinnen einen wichtigen Schritt in Richtung internationaler Zusammenarbeit gemacht. Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple und Prorektorin Professorin Dr. Michaela Vogt reisten Mitte Juni nach China und Japan, um die bestehenden Partnerschaften zu festigen und neue Kooperationen zu initiieren. Begleitet wurden sie von Fakultätsvertreter*innen sowie Arina Deriugina, die im International Office der Universität Bielefeld tätig ist. Die Reise zielte darauf ab, die Zusammenarbeit mit fünf renommierten Universitäten in Shanghai, Hangzhou, Osaka und Tokio auszubauen.
Epple betonte das Bestreben der Universität, den Austausch von Studierenden und Forschenden langfristig zu fördern. Besonders wichtig waren den Vertreterinnen der Hochschule die persönlichen Begegnungen, um neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Diese Reise knüpfte an die Asienreise der Rektoratsmitglieder im Jahr 2025 an und setzt die Gespräche über strategische Partnerschaften mit Hochschulen im asiatischen Raum fort. Diese Partnerschaften sind nicht nur für die beteiligten Institutionen, sondern auch für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems von großer Bedeutung.
Stationen der Reise
Die erste Station der Reise war Shanghai, wo Gespräche mit der Shanghai University of Finance & Economics und der Tongji University stattfanden. Paul Schrader, Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft, unterstützte die Delegation in der Entwicklung gemeinsamer Anknüpfungspunkte in Forschung und Lehre. Anschließend reisten die Vertreterinnen zur Zhejiang University in Hangzhou, wo ein besonderes Augenmerk auf Austauschformate in den Fachbereichen Biologie und Soziologie gelegt wurde. Hier unterzeichnete Epple ein Memorandum of Understanding (MoU).
Die dritte Station führte die Gruppe nach Osaka, wo Gespräche mit Vertreter*innen der strategischen Partneruniversität abgehalten wurden. Begleitet wurde die Delegation von Professor Dr. Harald Gröger. Der Besuch der Rikkyo University in Tokio bildete den Abschluss der Reise. Hier fanden Gespräche im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften statt, unterstützt durch Professor Dr. Hermann Jahnke.
Wichtige Aspekte von MoUs
Die Vereinbarung von MoUs, wie sie in Hangzhou unterzeichnet wurde, bildet eine zentrale Grundlage für die Intensivierung internationaler Hochschulkooperationen. Erste Anlaufstelle für solche Vereinbarungen, insbesondere im Fachbereich für Ingenieurwissenschaften an der Universität Hamburg, ist das Dekanat für Internationales. Grundlegende Punkte, auf die sich die kooperierendenInstitutionen einigen müssen, umfassen die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte, den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden sowie die Abhaltung gemeinsamer Konferenzen. Dabei ist die rechtliche Prüfung der Verträge und ihre Übereinstimmung mit bereits bestehenden Mustern von entscheidender Bedeutung.MIN Hamburg lässt sich hierbei als Vorbild nehmen.
Die Bedeutung internationaler Hochschulkooperationen ist auch im Kontext der deutschen Hochschullandschaft zu betrachten. Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland 18.153 internationale Kooperationen zwischen 312 Hochschulen. Um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wurde im Sommer 2024 eine Strategie zur Internationalisierung verabschiedet. Wichtige Ziele hierbei sind der Abbau von Hürden für internationale Studierende und die Förderung einer hohen Mobilität.BMFTR unterstützt diese Initiativen durch eine Vielzahl an Programmen.
Zusammenfassend zeigt die Reise der Universität Bielefeld nach Asien nicht nur das Engagement für internationale Partnerschaften, sondern auch den strategischen Fokus auf die Stärkung der globalen Hochschulnetzwerke. Diese Entwicklungen werden entscheidend sein für zukünftige wissenschaftliche und Fachkräfteaustauschprogramme.
