Die Universität Bremen hat ihre internationalen Beziehungen durch eine verstärkte Kooperation mit dem College of Charleston in South Carolina, USA, erweitert. Der Associate Professor Morgan Koerner, der auch als Director of German Studies tätig ist, besuchte die Universität Bremen, um die bestehende Partnerschaft weiter auszubauen.
Während seines Besuchs traf sich Koerner unter anderem mit Silke Prangemeier, der Koordinatorin für außereuropäische Partnerschaften, sowie Prof. Dr. Delia González de Reufels, der Dekanin der Sozialwissenschaften. Diese Gespräche betonten die wesentliche Rolle der Partnerschaft für Studierende, die an einem Aufenthalt in Deutschland interessiert sind. Besonders erwähnt wurde hierbei das Vorhandensein von rund 200 deutschen Firmen in South Carolina, die den Studierenden interessante Perspektiven bieten.
Erweiterte Kooperation in den Sozialwissenschaften
Die Universität Bremen und das College of Charleston kooperieren bereits erfolgreich in der Ausbildung von Psychologiestudierenden, und zwar durch einen Austausch für Forschungspraktika. Diese erfolgreichen Modelle könnten als Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit in weiteren Bereichen dienen. Zukünftig ist eine Intensivierung der Kooperation in den Sozialwissenschaften, im Bereich Public Health sowie in den English Speaking Studies geplant.
In einem weiteren Schritt sprach Koerner auch mit Jörn Hendrichs, der im Referat für Internationale Kooperationen und Entwicklungszusammenarbeit der Senatskanzlei Bremen tätig ist. Dabei wurde der lange Weg zur Partnerschaft zwischen Bremen und Charleston intensiv besprochen. Diese Gespräche zielen darauf ab, die Rahmenbedingungen für eine zukünftige Partnerschaft weiter zu verbessern.
Städtepartnerschaft im Blick
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Gespräche war die geplante Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Charleston. Ein Letter of Intent wurde bereits im Oktober 2025 unterzeichnet, um die diplomatischen Beziehungen zu festigen. Diese Partnerschaft könnte nicht nur die akademischen Beziehungen vertiefen, sondern auch den kulturellen Austausch zwischen beiden Städten fördern.
Insgesamt unterstreicht der Besuch von Morgan Koerner die strategischen Bemühungen der Universität Bremen, ihre internationalen Verbindungen auszubauen und den Studierenden neue Chancen zu bieten. Das Engagement beider Institutionen verspricht vielversprechende Perspektiven für die Zukunft und stärkt die transatlantischen Beziehungen im Bildungsbereich.