Am 7. Mai 2026 wurde das neue CHE-Hochschulranking für die Jahre 2026/27 veröffentlicht. Die Umfrage hat ergeben, dass die allgemeine Studiensituation in Deutschland mit 4,2 von 5 Sternen bewertet wurde. Diese Bewertung ist eine leichte Verbesserung im Vergleich zur letzten Erhebung, die vor drei Jahren stattfand. Einhellig zeigt sich, dass die Zufriedenheit der Studierenden nicht nachgelassen hat, was einen positiven Trend in der Hochschullandschaft anzeigt.
Besonders positiv fallen die Bewertungen der Studierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt (WFI) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt aus. Sie zeichnen sich durch sehr gute Noten in den Kategorien Studienorganisation, Betreuung bei Auslandsaufenthalten und internationale Ausrichtung aus. Auch der Studiengang Soziale Arbeit kann sich über positive Rückmeldungen freuen, insbesondere hinsichtlich des Kontakts zur Berufspraxis und der Unterstützung beim Studienbeginn.
Zufriedenheit der Studierenden in Deutschland
Die umfassende Befragung, an der rund 35.000 Studierende aus 265 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften teilnahmen, bringt ein differenziertes Bild der Studienevaluierung ans Licht. Dabei zeigt eine weitere Analyse der Studierendenzufriedenheit, dass die Mehrheit mit ihrer Studienerfahrung zufrieden ist. Aus den Ergebnissen des Rankings geht hervor, dass über zwei Drittel der Studierenden mit der allgemeinen Studiensituation glücklich sind.
Die Evaluierung basiert auf Daten, die in den Wintersemestern der Jahre 2022/23 bis 2024/25 erhoben wurden. Insgesamt gaben 100.880 Studierende in mehr als 40 verschiedenen Studienfächern ihre Meinungen ab. Erstaunlicherweise bewerten 29,3 Prozent der Studierenden ihre allgemeine Studiensituation mit der Bestnote von 5 Sternen, während 44,4 Prozent ihr Studium mit 4 Sternen bewerten. Lediglich 5 Prozent der Befragten zeigen sich unzufrieden und bewerten das Studium als sehr schlecht oder schlecht.
VERTRAUEN IN DAS RANKING
Das CHE-Hochschulranking wird oft kritisiert, da ihm unterstellt wird, subjective Meinungen könnten die Realität der Hochschulsituation verzerren. Diese Vorwürfe treffen jedoch nicht auf dieses Ranking zu. Vielmehr plädiert das Ranking dafür, ein genaues und differenziertes Bild von Studienbedingungen zu zeichnen, indem es sowohl objektive Fakten als auch die Meinungen der Studierenden berücksichtigt. Die Studierenden gelten als kompetente Beurteiler ihrer Studienbedingungen und der Lehre.
Auch die Indikatoren, die in das Ranking einfließen, sind vielschichtig. Zu den wichtigsten zählen die internationale Ausrichtung der Studiengänge, der Kontakt zur Berufspraxis sowie der Anteil der Studierenden, die ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit plus ein oder zwei Semester absolvieren.
Zusammenfassend zeigt das CHE-Hochschulranking 2026/27, dass die Zufriedenheit unter den Studierenden in Deutschland nach wie vor hoch ist. Dies wird durch einen Median der Bewertungen von 3,8 Sternen oder besser unterstreicht, wobei zahlreiche Fachbereiche die Note 4 oder 4,5 erreichen. Besonders positiv werden Studienorganisation und Bibliotheksausstattung angesehen, während bei der Prüfungsorganisation einige Fachbereiche unter 4 Sternen liegen.
Das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum wird demnach am 9. Mai auch in Form des ZEIT Studienführers 2026/27 veröffentlicht. Die Ergebnisse sprechen für eine positive Entwicklung in der Hochschulbildung, die den Bedürfnissen der Studierenden gerecht wird.