Claudia Becker ist neue Präsidentin der Landesrektorenkonferenz der Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Die Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg übernimmt das Amt für zwei Jahre. Damit steht sie erstmals an der Spitze des Zusammenschlusses.

Die Wahl fällt in eine bewegte Zeit für die Hochschulen des Landes. In ihrer neuen Funktion vertritt Becker die hochschulpolitischen Interessen aller Mitgliedshochschulen. Vom Standort der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aus betrachtet, betrifft das auch die größte Universität Sachsen-Anhalts und ihre unterschiedlichen Anliegen.

Neue Spitze, vertraute Gesichter

Beckers Vorgänger Folker Roland, Rektor der Hochschule Harz, wurde zum Vizepräsidenten gewählt. Ebenfalls Vizepräsident ist Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Becker ist seit 2022 Rektorin der größten Hochschule Sachsen-Anhalts. Im Oktober 2026 hat sie an der Universität Halle-Wittenberg ihre zweite Amtszeit als Rektorin begonnen. Nun kommt zur Leitung der Universität die Aufgabe hinzu, die Interessen der Mitgliedshochschulen auf Landesebene zu bündeln.

Hochschulpolitik für Sachsen-Anhalt

Die Landesrektorenkonferenz bringt die Hochschulen Sachsen-Anhalts an einen Tisch. Welche Themen dabei im Einzelnen im Mittelpunkt stehen werden, lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht ablesen. Die Internetseite der Landesrektorenkonferenz war in der gelieferten Fassung nicht lesbar beziehungsweise offenbar beschädigt codiert; überprüfbare zusätzliche Nachrichteninhalte ließen sich daraus nicht gewinnen.

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Fest steht: Für die kommenden zwei Jahre übernimmt Claudia Becker eine Rolle, in der sie nicht nur für Halle spricht. Ihre Aufgabe reicht über die eigene Universität hinaus – hinein in die gemeinsame hochschulpolitische Vertretung des Landes.