Internationale Studierende der Universität des Saarlandes haben die Möglichkeit, bis zum 30. September 2026 für den DAAD-Preis nominiert zu werden. Dieser Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, wird jährlich an Studierende verliehen, die durch besondere Leistungen und Engagement hervorstechen. Nominierungen können allerdings nur durch Dozenten oder andere Akteure der Universität eingereicht werden; Selbstbewerbungen sind nicht gestattet. Die Universität stellt umfassende Informationen über den DAAD-Preis auf ihrer Webseite zur Verfügung, wie uni-saarland.de berichtet.

In der Vergangenheit wurden bereits herausragende Studierende gewürdigt. Der DAAD-Preis 2025 ging an Marlon Gancino aus Ecuador, der Pharmazie studiert und Online-Kurse für Studierende aus Südamerika anbietet. Im Jahr zuvor erhielt Viktoriia Karakatsii aus der Ukraine die Auszeichnung. Sie studiert im Masterstudiengang „American Studies/British Studies/English Linguistics” und engagiert sich als Fotografin im Verein „UkraineFreundeSaar”.

Ziel des DAAD-Preises

Der DAAD-Preis wird seit mehr als zehn Jahren verliehen und hat das Ziel, internationale Studierende an deutschen Hochschulen zu unterstützen und zu fördern. Seinen Preisträgern werden Gesichter und Geschichten gegeben, die nicht nur ihre individuelle Leistung, sondern auch ihren Einfluss auf die Gemeinschaft würdigen. Jeder dieser Studierenden nimmt ein Stück Deutschland mit in die Heimat und hinterlässt gleichzeitig Spuren in Deutschland. Dies betont die langfristige Bedeutung internationaler Studierender als künftige Partner für Deutschland in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Weitere Informationen zu STIBET I und dem DAAD-Preis sind auf der Webseite von daad.de verfügbar.

Der DAAD-Preis ist mehr als eine finanzielle Auszeichnung; er symbolisiert die Anerkennung der Beiträge internationaler Studierender zu einer multikulturellen Gesellschaft. Die Universität des Saarlandes lädt alle relevanten Akteure ein, geeignete Kandidaten für die Nominierung zu finden und diese Geschichten sichtbar zu machen. Die Frist bis zum 30. September bietet eine wichtige Gelegenheit, das Engagement und die Leistungen dieser Studierenden zu ehren.