Im Rahmen des Masters in Wirtschaftspsychologie bietet die Business School Berlin abenteuerliche Einblicke in die Welt des systemischen Coachings. In einer aktuellen Podcast-Folge spricht Anna Fröchtenicht, Studentin im Masterprogramm, mit Christian Schmidt, einem Lehrcoach, und Prof. Dr. Ina Kohl, der Studiengangsleitung in Berlin. Das Gespräch, das eine Dauer von 30 Minuten umfasst, beleuchtet die Inhalte und Methoden der systemischen Coachingausbildung und zeigt auf, welche Impulse die Ausbildung für die persönliche Entwicklung bietet sowie welche beruflichen Perspektiven sich daraus ergeben können. Die informative Diskussion richtet sich dabei insbesondere an diejenigen, die Interesse am Master Wirtschaftspsychologie haben und mehr über die praxisnahe Ausbildung erfahren möchten. Business School Berlin berichtet, dass die authentischen Einblicke und persönlichen Erfahrungen der Gesprächspartner von großem Wert für potenzielle Studierende sind.
Ein entscheidender Bestandteil der Ausbildung sind die dokumentierten Coachingpraxis-Einheiten. Um die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen, sind 75 Einheiten erforderlich, wobei jede Einheit eine Dauer von 45 Minuten hat. Studierende müssen selbstständig Coachingfälle suchen und diese dokumentieren. Dabei kann die Praxis sowohl im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit als auch in Form von Praktika oder ehrenamtlichen Engagements erfolgen. Unterstützung durch Lehrende steht ihnen zur Verfügung, um ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und komplexe Coachingprozesse zu meistern. BSP Campus München ergänzt, dass alle Coachingfälle ohne direkte persönliche Beziehungen durchgeführt werden sollten, um die Professionalität und Objektivität des Coachings zu gewährleisten.
Der Ablauf der Coachingpraxis
Die Coachingarbeit muss während des Studiums dokumentiert werden, wobei es den Teilnehmenden freisteht, fehlende Stunden nach dem Abschluss nachzuweisen. Jeder Coachingtermin muss stichpunktartig dokumentiert werden, und für drei abgeschlossene Coachingprozesse sind umfassende Fallberichte zu erstellen. Diese Berichte, die Peer-Feedback erhalten und von den Lehrenden gesichtet werden, dürfen jedoch nicht benotet werden. Außerdem beginnt die begleitende Supervision durch erfahrene Berater, sobald eigene Coachingtermine begonnen werden. Systemisches Zentrum hebt hervor, dass Datenschutzbestimmungen von größter Bedeutung sind und vertrauliche Informationen über Klienten stets geheim gehalten werden müssen.
Das Ziel des systemischen Coachings ist die Entwicklungsbegleitung von Personen oder Gruppen, insbesondere im beruflichen Kontext. Dabei wird auf die Entfaltung vorhandener Potenziale und die Entwicklung neuer Möglichkeiten abgezielt. Die Betrachtung des Klienten im Kontext seiner Beziehungen zu anderen zeigt auf, dass die Förderung von Kompetenzen und Ressourcen im jeweiligen System entscheidend ist. Die Klienten bestimmen selbst ihren Weg und ihr Ziel im Coachingprozess, was die individuelle und berufliche Entwicklung maßgeblich unterstützt. Zudem wird die Verbesserung des Passungsverhältnisses zwischen Person und Organisation als zentrales Ziel in den Fokus gerückt. Das Coaching wird somit nicht lediglich als Maßnahme der Personalentwicklung, sondern auch als Instrument zur Bearbeitung persönlicher Entwicklungsbedarfe verstanden.