Am 20. Mai 2026 wird die Universität Bremen Gastgeber einer spannenden Reihe von Veranstaltungen sein, die die Schnittstelle zwischen Gesundheit und Digitalisierung beleuchten. Unter dem Titel „Digital Health Talks“ sollen fünf bundesweite Events diskutiert werden, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft stattfinden. Die Veranstaltungsreihe wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und fokussiert sich auf zentrale Themen wie Prävention, Digitalisierung, Partizipation und Präzision in der modernen Gesundheitsforschung, wie uni-bremen.de berichtet.

Das Programm beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 30. Mai 2026, die um 18:00 Uhr in der Kassenhalle am Domshof in Bremen stattfinden wird. Der Titel der Veranstaltung lautet: „Likes, Grenzen, Gesetze – Sollen wir Kindern Social Media und Smartphones verbieten?“ Diese Diskussion wird von namhaften Experten wie Rasmus Cloes vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Professorin Louisa Kulke von der Universität Bremen sowie Tobias Windbrake, der Vertreter der Eltern-Initiative „Smarter Start“ ist, geleitet.

Themen und Zielsetzung

Die zentralen Themen dieser Veranstaltungen sind die Gesundheitskommunikation im digitalen Raum sowie der Umgang mit persönlichen Daten in der Gesundheitsforschung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen sozialer Medien auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dr. Maren Emde, die Projektleiterin, koordiniert die interdisziplinäre Forschung zu „Digital Public Health“, die seit 2019 im Leibniz ScienceCampus betrieben wird. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt von Professor Benjamin Schüz und Professor Hajo Zeeb, die beide entscheidende Beiträge zu den Diskursen in den Veranstaltungen leisten werden.

Die Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch online kostenlos zugänglich und ermöglichen es den Zuschauern, aktiv teilzunehmen. Zudem wird jeder Event nachträglich über verschiedene Podcast-Anbieter abrufbar sein. Diese interaktiven Formate sind ein wichtiger Bestandteil des Programms, um die Zuschauerbeteiligung zu fördern.

Wissenschaftsjahr 2026 und gesellschaftlicher Kontext

Das Wissenschaftsjahr 2026 betont die Bedeutung der Zukunft der Medizin und integriert geschlechtersensible Forschungsansätze. Seit der Einführung der Wissenschaftsjahre im Jahr 2000, organisiert durch das BMFTR und Wissenschaft im Dialog (WiD), nehmen jährlich 400 bis 800 Forschungsinstitute an bis zu 1.000 Veranstaltungen teil. Diese Maßnahmen bieten nicht nur Einblicke in aktuelle medizinische Entwicklungen, sondern fördern auch den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und der breiten Öffentlichkeit.

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Weitere Informationen zu den Digital Health Talks und den Themen der Veranstaltungen finden Interessierte auf der Website der Universität Bremen. Die Initiativen in Bremen stellen einen innovativen Schritt dar, um digitale Gesundheitsforschung greifbarer zu machen und gesellschaftliche Herausforderungen proaktiv anzugehen, so die Einschätzung der Fachleute.