Jun.-Prof. Dr. Markus Suta von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat kürzlich gleich zwei bedeutende Auszeichnungen erhalten, die seine exzellente Forschung im Bereich der anorganischen Photoaktiven Materialien würdigen. Am 29. April 2026 wurde ihm der „Wissenschaftspreis des Industrie-Clubs Düsseldorf“ verliehen. Diese Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wird in Kooperation mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste verliehen. Die Vergabekommission hob den hohen wissenschaftlichen Impact seiner Arbeiten hervor, die nicht nur in angesehenen Fachzeitschriften publiziert, sondern auch häufig zitiert werden. Mehr dazu berichtet hhu.de.

Der Wissenschaftspreis wird jährlich seit 1998 an junge Forschende bis 40 Jahre in Nordrhein-Westfalen verliehen. Ina Brandes, die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes, betonte während der Preisverleihung die Wichtigkeit dieser Auszeichnung für die wissenschaftliche Exzellenz in der Region. Dirk Grolman, Vorstandsvorsitzender des Industrie-Clubs Düsseldorf, würdigte die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten und die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Akademie.

Forschungsleistungen und Schwerpunkte

Jun.-Prof. Dr. Suta leitet die Arbeitsgruppe für Anorganische Photoaktive Materialien an der HHU und hat zwei wesentliche Forschungsschwerpunkte. Zum einen entwickelt er neuartige LED- und Display-Leuchtstoffe, die alternative Materialien zu den schwer zugänglichen Seltenerdelementen Europium und Cer bieten. Zum anderen konzentriert er sich auf die Entwicklung lumineszenter Materialien, die für präzise Temperaturmessungen eingesetzt werden können. Hierbei nutzt er Übergangselemente wie Chrom und Mangan als vielversprechende Alternativen.

Die Lumineszenz der anorganischen Leuchtstoffe ist temperaturabhängig, was neue Möglichkeiten zur Fernmessung der Temperatur kleiner Objekte eröffnet. Diese Forschung ist besonders relevant in Anwendungsbereichen, in denen herkömmliche Messmethoden nicht ausreichen. Darüber hinaus hat Suta auch wichtige Drittmittel für seine Projekte eingeworben und Industriekooperationen initiiert.

Anerkennung und Auszeichnungen

Zusätzlich zu dem Wissenschaftspreis erhielt Suta auch den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis, der ihm im März 2026 im Rahmen der Chemiedozententagung an der Universität Duisburg-Essen verliehen wird. Dieser Preis, der mit 7.500 Euro dotiert ist und von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vergeben wird, würdigt seine herausragenden Forschungen zu anorganischen Leuchtstoffen, die in LEDs, Displays sowie als ultraviolette und nahinfrarote Emitter Verwendung finden.

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Markus Suta, der 1990 in Siegen geboren wurde, studierte Chemie und Physik und erlangte 2017 seine Promotion. Nach einem Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Utrecht in den Niederlanden, ist er seit Mai 2021 W1-Professor mit Tenure Track an der HHU. In seiner Karriere hat er bemerkenswerte 85 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht und wurde in mehreren internationalen Journals als „Emerging Investigator“ und „Leading Investigator“ ausgezeichnet. Dies zeigt, dass seine Arbeiten hohen internationalen Standards und Aufmerksamkeit gerecht werden.