An der Zentralbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) wurde ein Befall mit Eichenprozessionsspinnern festgestellt. Wie ku.de berichtet, dass …, sind vor allem zwei Eichen östlich der Bibliothek betroffen. Der Befall wurde am 29. Mai 2026 entdeckt. Sofort reagierte das Facility Management der Universität, indem es die betroffenen Bereiche absperrte und mit Hinweisschildern kennzeichnete.
Zusätzlich ist auch der „Outdoor-Campus“ betroffen, da Sitzbänke unter einem der befallenen Bäume stehen. Die Dauer der Sperrung lässt sich bislang nicht abschätzen, jedoch steht die Sicherheit der Universitätsangehörigen und der Bevölkerung im Vordergrund. Aktuell sind keine weiteren befallenen Stellen auf dem Campus bekannt, die Situation wird jedoch kontinuierlich überwacht. Es besteht die Möglichkeit, dass auch andere Eichen in der Umgebung befallen sind.
Gesundheitliche Risiken des Eichenprozessionsspinners
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners stellen gesundheitliche Risiken für Menschen dar. Wie geo.de feststellt, dass …, enthalten die feinen Brennhaare der Raupen das Nesselgift Thaumetopoein. Kontakt mit diesen Haaren kann zu Hautreizungen, Juckreiz und allergischen Reaktionen führen. Auch Husten und asthmaartige Beschwerden sind nicht selten. Diese Brennhaare brechen leicht ab und können durch den Wind in der Umgebung verteilt werden, sodass sie auch nach dem Verschwinden der Raupen weiterhin eine Gefahr darstellen.
Die Saison des Eichenprozessionsspinners beginnt im Frühjahr, wobei die Raupen häufig in langen Reihen auf Eichen anzutreffen sind. Befallene Bäume finden sich häufig an Straßen, in Parks oder auf Spiel- und Sportplätzen. Experten raten dringend dazu, bei der Entdeckung von Raupen oder Gespinsten Abstand von 10 bis 15 Metern zu halten, und empfehlen, die betroffenen Bereiche zu meiden.
Handlungsempfehlungen bei Kontakt
Im Falle eines Kontakts mit den Brennhaaren sollten Betroffene sofort ihre Kleidung wechseln und gründlich duschen. Die betroffene Bekleidung ist separat zu reinigen. Bei stärkeren allergischen Reaktionen sollte ein Arzt konsultiert werden, während bei akuten Beschwerden wie Atemnot der Rettungsdienst alarmiert werden sollte. Das Beseitigen der Raupen kann erst erfolgen, wenn alle geschlüpft sind. Ein Fachbetrieb für Baumpflege wurde bereits mit den notwendigen Maßnahmen beauftragt, doch der genaue Zeitpunkt der Bekämpfung steht derzeit noch nicht fest.
Die Situation rund um die Eichenprozessionsspinner auf dem Eichstätter Campus bleibt weiterhin angespannt, und die Sicherheitsvorkehrungen werden höchsten Priorität eingeräumt. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, erhöhten Abstand zu den befallenen Bäumen zu halten und die Hinweise der Universität zu befolgen.