Im Rahmen des Erasmus+ Staff Training (STT) Programms fand vom 20. bis 24. April 2026 ein Austausch zwischen Mitarbeitenden der HafenCity Universität (HCU) Hamburg und der University of Western Macedonia (UoWM) aus Griechenland statt. Dardas Konstantinos und Goula Vagia, beide aus den Bereichen Technische Dienste und Facility Management, waren die Gäste, die das Ziel verfolgten, die Arbeitsabläufe an der HCU kennenzulernen und Herausforderungen europäischer Hochschulen zu diskutieren. Laut HCU bieten sich durch diesen Austausch wertvolle Einblicke in Themen wie Raummanagement und Campusentwicklung.
Industrie- und Infrastrukturfragen bestimmten die Gespräche der beiden UoWM-Mitarbeitenden mit ihren HCU-Kollegen. Dardas Konstantinos stellte im Gespräch die Ähnlichkeiten in den Herausforderungen dar, mit denen Universitäten in Europa aktuell konfrontiert sind. Besonders der Anstieg der Studierendenzahlen und die Notwendigkeit moderner Arbeitsplatzkonzepte wurden thematisiert. Dieser Austausch ist Teil der Strategie, die Hochschulen im Rahmen von Erasmus+ enger zusammenzubringen und den Austausch von Best Practices zu fördern.
Erfahrungen und zukünftige Perspektiven
Beide Gäste bringen eine umfassende Erfahrung mit Erasmus+ Staff Mobilities mit. Sie haben bereits Hochschulen in Island, Schweden, Italien und Polen besucht, was sie zu echten Experten in diesem Bereich macht. Erasmus+ bietet Lehr- und Verwaltungspersonal die Möglichkeit, an beruflichen Entwicklungsaktivitäten im Ausland teilzunehmen, darunter auch Job Shadowing und Trainingsseminare, die die berufliche Entwicklung fördern können. Diese Flexibilität wird von Erasmus+ stark unterstützt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Programms ist die anstehende Öffnung für HCU-Mitarbeitende ab dem Sommer 2026. Bisher lag der Fokus primär auf der Mobilität von Studierenden. Diese Erweiterung schafft neue Möglichkeiten für den fachlichen Austausch und trägt zur Schaffung eines Europäischen Bildungsraums mit globaler Reichweite bei, da sie auch den Aufbau internationaler Netzwerke fördert. Die Gäste von der UoWM ermutigten die HCU-Mitarbeitenden ausdrücklich, diese Austauschmöglichkeiten zu nutzen.
Finanzierung und Mobilitätsmöglichkeiten
Die Finanzierung der Mobilitäten erfolgt zum Teil über das Erasmus+ Programm. Dieses deckt einen Teil der Reise- und Aufenthaltskosten. Die Mobilitätsmöglichkeiten erstrecken sich zudem über verschiedene Formate. Dazu gehörten Studienaufenthalte an Partnerhochschulen sowie Praktika in relevanten Institutionen im Ausland. Flexibilität wird dabei großgeschrieben, sodass auch kurze Aufenthalte und Kombinationen von Studienaufenthalt und Praktikum möglich sind. Diese Maßnahmen fördern die Beschäftigungsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt unter den Teilnehmenden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch der Mitarbeitenden der University of Western Macedonia an der HafenCity Universität ein wertvoller Schritt in der Förderung der akademischen Zusammenarbeit innerhalb Europas war. Die Möglichkeiten, die durch Erasmus+ geschaffen werden, sind vielfältig und stellen eine bedeutende Ressource für die Weiterentwicklung sowohl der Hochschulen als auch der Mitarbeitenden dar. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die europäische Hochschulbildung in Zeiten des Wandels neue Impulse benötigt und diese Art des Austauschs entscheidend für die Zukunft ist.