Der Eurojackpot bleibt voll: Auch bei der Ziehung in Helsinki wurde die Maximalsumme von 120 Millionen Euro nicht geknackt. Niemand tippte die Gewinnzahlen 7, 12, 19, 28 und 50 sowie die Eurozahlen 1 und 6 vollständig richtig. Für Spielerinnen und Spieler an der Uni Würzburg heißt das: Die nächste Ziehung findet am Freitag statt.

Beim Eurojackpot werden fünf Hauptzahlen und zwei Zusatzzahlen getippt. Der Jackpot steigt, wenn niemand fünf aus 50 Zahlen und zwei aus zwölf Eurozahlen richtig trifft. Die Ziehung findet in Helsinki statt, Westlotto in Münster koordiniert die Lotterie. Insgesamt nehmen 19 Länder teil.

Was mit dem Geld passiert

Bei 120 Millionen Euro ist die Obergrenze erreicht. Wird der Jackpot dann weiterhin nicht geknackt, wird nicht ausgeschüttetes Geld in die zweite Gewinnklasse übertragen. Hält die Serie länger an, kann dort der mögliche Gewinn weiter steigen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Hauptgewinn wird mit 1 zu 140 Millionen angegeben.

Gewinne von jeweils 120 Millionen Euro gingen bislang im November 2022 nach Berlin, im Juni 2023 nach Schleswig-Holstein, im Mai 2025 nach Baden-Württemberg, im September 2025 erneut nach Berlin, im Juni 2022 und im Juni 2025 nach Dänemark, im Januar 2024 nach Norwegen sowie im Mai 2026 nach Tschechien.

Zahlen, Häufigkeiten und ein kleiner Statistik-Marathon

Die Statistiken von euro-jackpot.net basieren auf allen Eurojackpot-Ziehungen seit 2012 und umfassen Ziehungen bis einschließlich Dienstag, 6. Oktober 2026. Die letzte Aktualisierung erfolgte am 6. Oktober 2026 um 19:55:10 UTC. Für 2026 werden 55.747.343 Gewinner, 13 geknackte Jackpots und 996 Ziehungen insgesamt bis zum Stichtag ausgewiesen.

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Bei den häufig gezogenen Hauptzahlen fällt die Zahl 11 doppelt in der Statistik auf: Einmal wurde sie fünfmal gezogen, zuletzt am 31. Juli 2026. Seitdem lagen 67 vergangene Tage und 19 vergangene Ziehungen. In einem weiteren Datensatz erscheint die 11 viermal, zuletzt am 11. September 2026 – 25 vergangene Tage und sieben vergangene Ziehungen. Die 14 wurde viermal gezogen; ihre letzte Ziehung war am 2. Oktober 2026, also vier vergangene Tage und eine vergangene Ziehung vor dem Stichtag.

Bei den Eurozahlen steht die 2 mit 16 Ziehungen zu Buche, zuletzt am 29. September 2026. Das waren sieben vergangene Tage und zwei vergangene Ziehungen. Die 3 wurde 20-mal gezogen, zuletzt am 8. September 2026 – 28 vergangene Tage und acht Ziehungen. Die 6 kam 19-mal vor; zuletzt am 15. September 2026, 21 Tage und sechs Ziehungen zuvor.

Auch gerade und ungerade Zahlen lassen sich auszählen. Bei den fünf Hauptzahlen gab es 28 Ziehungen mit fünf geraden und null ungeraden Zahlen, 149 mit vier geraden und einer ungeraden, 299 mit drei geraden und zwei ungeraden, 314 mit zwei geraden und drei ungeraden, 184 mit einer geraden und vier ungeraden sowie 22 mit null geraden und fünf ungeraden Zahlen. Am häufigsten war damit die Kombination aus zwei geraden und drei ungeraden Hauptzahlen: Sie trat in 31 Prozent der Ziehungen auf.

Bei den Eurozahlen wurden 211 Ziehungen mit zwei geraden und null ungeraden Zahlen gezählt, 547 mit einer geraden und einer ungeraden sowie 238 mit null geraden und zwei ungeraden Zahlen. Die häufigste Kombination bestand aus einer geraden und einer ungeraden Eurozahl und kam in 54 Prozent der Ziehungen vor.

Die häufigste Gesamtsumme der fünf Hauptzahlen beträgt 169, bei den beiden Eurozahlen liegt sie bei 11. Außerdem wird die Jackpot-Entwicklung der vergangenen sechs Monate grafisch dargestellt. Klingt nach viel Material für einen Abend, an dem man eigentlich nur kurz die Zahlen nachsehen wollte.

Ein Treffer bleibt ein Treffer – unabhängig von der Statistik

Der Eurojackpot wird zweimal wöchentlich gezogen. Jede Ziehung ist unabhängig von den vorherigen; historische Häufigkeiten erlauben keine Vorhersagen. Dass eine Zahl lange nicht erschienen ist, macht sie also nicht „fälliger“ – auch wenn sich das beim Ausfüllen des Tippscheins manchmal anders anfühlt.

Das heutige Format „5 aus 50 plus 2 aus 12“ gilt seit März 2022. Rechnerisch gibt es für die Hauptzahlen C(50,5) = 2.118.760 mögliche Kombinationen und für die Eurozahlen C(12,2) = 66. Zusammen sind es 2.118.760 × 66 = 139.838.160 Kombinationen. Die Gewinnchance für die Gewinnklasse 1 beträgt damit 1 zu 139.838.160.

Diese Wahrscheinlichkeit ist identisch mit jener beim Lotto 6aus49. Dort ergeben C(49,6) × 10 ebenfalls 139.838.160 Kombinationen aus sechs Zahlen plus Superzahl. Die Spielformate unterscheiden sich, die Chance auf den Hauptgewinn ist jedoch gleich.

Der Eurojackpot hat zwölf Gewinnklassen, weil Treffer aus zwei unabhängigen Ziehungen kombiniert werden. Hauptzahl-Treffer und Eurozahl-Treffer bilden jeweils eigene Gewinnklassen; die Klassen reichen von 5+2 bis 2+1. Lotto 6aus49 kommt auf neun Gewinnklassen, weil dort eine Zahlentrommel und eine zusätzliche Ziffer verwendet werden.

Vor März 2022 wurden die Eurozahlen aus zehn statt zwölf Kugeln gezogen. Damals gab es C(10,2) = 45 mögliche Eurozahl-Kombinationen, wodurch sich eine andere Gesamtzahl an Kombinationen ergab. Wahrscheinlichkeiten aus der Zeit vor März 2022 sind deshalb nicht direkt mit den heutigen vergleichbar.