Die Universität Paderborn hat sich seit 30 Jahren als Vorreiter im Bereich Gesundheitsförderung etabliert. Mit der Initiative „Gesunde Hochschule“ stellt die Universität das Wohlbefinden ihrer Mitglieder in den Mittelpunkt. Diese Initiative wurde 1996 als studentisches Projekt ins Leben gerufen, maßgeblich mit Unterstützung der Hochschulleitung und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Das Engagement umfasst mittlerweile ein umfangreiches Angebot für Studierende und Mitarbeitende.

Simone Probst, die Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, hebt die hohe Wertschätzung der Gesundheit an der Universität hervor. Das Konzept der „Gesunden Hochschule“ nimmt verschiedene Themenbereiche in den Fokus, darunter Bewegung, Ernährung und Entspannung. Zunehmend wird auch der Bereich der mentalen Gesundheit in den Mittelpunkt gerückt. So erhalten Studierende und Lehrende die Möglichkeit, sich zu mentalen Ersthelfer*innen ausbilden zu lassen, um frühzeitig Anzeichen psychischer Belastungen zu erkennen. Betriebliche Ansprechpersonen stehen zudem zur Verfügung, um Hilfestellungen zu bieten.

Ganzheitlicher Ansatz der Gesundheitsförderung

Ein zentrales Ziel der „Gesunden Hochschule“ ist die Prävention. Hierzu zählen Gesundheitschecks, Angebote im Hochschulsport und Ergonomieberatung. Die Universität beteiligt sich auch an Aktionen wie dem Stadtradeln, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Regelmäßig finden Aktionstage zu verschiedenen Gesundheitsthemen statt, die auf eine breite Sensibilisierung abzielen.

Seit über 20 Jahren koordiniert Sandra Bischof das Gesundheitsmanagement an der Universität. Der Arbeitskreis ist nicht nur auf lokaler Ebene aktiv, sondern ist deutschlandweit vernetzt. So erhielt die „Gesunde Hochschule“ im Jahr 2019 den renommierten „Corporate Health Award“. Diese Auszeichnung wird von der EUPD Group in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse vergeben. Der Sonderpreis honoriert Hochschulen, die Gesundheitsförderung strategisch verankern und eine erfolgreiche Umsetzung ganzheitlicher Ansätze im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), Studentischen Gesundheitsmanagement (SGM) oder Hochschulischen Gesundheitsmanagement (HGM) nachweisen können, so berichtet corporate-health-award.de.

Jubiläum und neue Entwicklungen

Im Jahr 2026 wurde das betriebliche und studentische Gesundheitsmanagement an der Universität Paderborn in einem universitären Gesundheitsmanagement zusammengelegt. Dies zielt auf eine Weiterentwicklung und ganzheitliche Ideenfindung ab. Zu den Feierlichkeiten zum Jubiläum wurde die erste Büro-Olympiade auf dem Campus organisiert. In einem spannenden Wettkampf traten Mitarbeitende und Studierende in 15 Teams gegeneinander an und absolvierten verschiedene Stationen. Die am besten platzierten Teams wurden mit Merchandise-Artikeln wie Hoodies, Sporttaschen und T-Shirts von der Universität belohnt.

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Die Partnerschaft mit der Techniker Krankenkasse unterstützt die Universität nicht nur bei Veranstaltungen sondern auch bei Gesundheitschecks, was die Qualität und den Erfolg der Gesundheitsangebote weiter steigert. Der Anlass, der dezentralisierte Ansatz des Gesundheitsmanagements zu verbessern und zu fördern, wurde optimal genutzt, um auch die Strategie bei der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln, wie uni-paderborn.de berichtet.