Am 23. April 2026 nahmen 27 Schülerinnen aus Rostock und der Region am Girls’ Day an der Universität Rostock teil. Die Veranstaltung richtete sich an Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 12 und hatte das Ziel, Einblicke in Studium, Forschung und Karrierewege zu geben. Während des Events konnten die Teilnehmerinnen direkte Begegnungen mit Wissenschaftlerinnen haben und von deren Erfahrungen profitieren. Die Veranstaltung wurde von Rektorin Professorin Elizabeth Prommer und der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Heidrun Jander eröffnet.

Ein abwechslungsreiches Programm bot die Möglichkeit, die Werdegänge mehrerer Professorinnen zu erfahren. In einer Gesprächsrunde berichteten Professorinnen Katharina Block, Kylie Crane, Linda Glawe, Dominique Rosenberg und Charlott Rubach über ihre Karrierewege und motivierten die Schülerinnen, ihren eigenen Weg in der Wissenschaft zu finden. Besonders bemerkenswert ist, dass derzeit etwa 25 Prozent der Professuren an der Universität Rostock und der Universitätsmedizin von Frauen besetzt sind.

Einblicke in MINT und Geisteswissenschaften

MINT-interessierte Schülerinnen hatten die Gelegenheit, moderne Chemielabore auf dem Campus Südstadt zu besuchen, um aktuelle Forschungsprojekte kennenzulernen. In diesem Kontext wurden die chemischen Fragestellungen mit alltäglichen Themen verknüpft. Ebenso nahmen Schülerinnen aus den Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an Lehrveranstaltungen teil, die durch einen Rundgang durch das Hauptgebäude ergänzt wurden.

Diskussionen mit Professorinnen beleuchteten diverse Forschungsfragen, darunter die Auswirkungen politischer Faktoren auf das Wirtschaftswachstum und die Essenspraktiken von Jugendlichen. Auch Unterschiede im Schätzverhalten von Grundschulkindern in Deutschland und Taiwan wurden thematisiert. Das Programm stellte eine gemeinsame Veranstaltung von der Universität Rostock und der Agentur für Arbeit dar, die insgesamt darauf abzielte, Mädchen und junge Frauen für verschiedene Studien- und Berufsfelder zu begeistern.

Praxisnahe Erfahrungen und Karrierechancen

Die Mädchen hatten die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen, insbesondere im MINT-Sektor, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und mögliche berufliche Perspektiven zu erkunden. Wie die Webseite girls-day.de berichtet, ist der Girls‘ Day eine wichtige Initiative, die darauf abzielt, Geschlechterklischees abzubauen und junge Frauen für naturwissenschaftliche Berufe zu interessieren.

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In einem ganz anderen Rahmen fand im Kanzleramt eine Auftaktveranstaltung zum Girls‘ Day statt, bei der Bundeskanzler Friedrich Merz Berliner Schülerinnen empfing. Wie Tagesschau berichtet, discutierte er die Bedeutung von MINT-Berufen für die Zukunft Deutschlands und ermutigte die Schülerinnen, technische Ausbildungen stärker in Betracht zu ziehen.

Insgesamt zeigt der Girls‘ Day nicht nur die Vielfalt der Karrierechancen für Mädchen, sondern auch den Fortschritt im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Wirtschaft. Veranstaltungen wie die an der Universität Rostock sind essentielle Schritte, um junge Frauen auf ihrem Berufsweg zu unterstützen und ihnen die Wissens- und Erfahrungsressourcen zu bieten, die notwendig sind, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.