In der Hartwig-Gauder-Leichtathletikhalle am Steigerwaldstadion in Erfurt fand am 14. Februar 2026 ein spannendes Event statt: Die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik. Unter den rund 350 studentischen Spitzensportlerinnen und -sportlern war auch Maximilian Sharke, ein 21-jähriger Student der Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz. Mit einer Wettkampferfahrung, die ihn in den Fokus brachte, holte er sich die Goldmedaille im Dreisprung der Männer. Sharke erzielte eine beeindruckende Weite von 15,39 Metern und setzte sich mit seinem letzten Versuch sogar noch einmal deutlich von seinen Mitstreitern ab. Bereits bei seinem ersten Sprung hätte er mit 15,32 Metern gewonnen.
Diese Erfolge tragen nicht nur zur persönlichen Leistung der Sportler bei, sie zeigen auch die hervorragende Unterstützung, die die TU Chemnitz ihren talentierten Athleten bietet. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ wird den Studierenden die Kombination aus akademischer Bildung und sportlicher Höchstleistung erleichtert. Flexible Stundenpläne sowie individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sind nur einige der zahlreichen Hilfen, die hier angeboten werden. Darüber hinaus ermöglichen Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ den Studierenden die Teilnahme an Wettkämpfen.
Ein Erfolg im Kontext der Leichtathletik
Die TU Chemnitz hat sich als ein echter Nährboden für talentierte Leichtathleten etabliert. Bereits im Jahr 2025 erlebte die Universität den triumphalen Sieg von Max Heß, der in Dortmund als Deutscher Hallenmeister im Dreisprung gekrönt wurde. Mit einer Weite von 17,00 Metern übertraf er zahlreiche Erwartungen und wurde zum neunten Deutschen Hallenmeister. Heß ist nicht nur im Dreisprung erfolgreich, sondern zeigt auch außergewöhnliche Leistungen im 60-Meter-Lauf und Weitsprung. Seine Bestleistungen, darunter 17,52 Meter in der Halle, machen ihn zu einem starken Kandidaten für die kommenden Leichtathletik-Europameisterschaften Anfang März in den Niederlanden.
Einzigartig ist zudem die starke Teamleistung der TU Chemnitz. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften traten auch andere Sportler der Hochschule an, darunter Maximilian Starke aus dem Wirtschaftsingenieurwesen, der mit 15,09 Metern den 7. Platz im Dreisprung erreichte. Im Weitsprung rundete Lea-Sophie Klik mit einem 7. Platz und einer Weite von 6,14 Metern die Erfolge ab. Ihr Trainingskollege, Benedikt Thomas Wallstein, musste sich im 60-Meter-Sprint jedoch im ersten Halbfinale geschlagen geben, erreichte aber immerhin den 7. Platz.
Ein Blick in die Zukunft
Nach dem Erfolg in Erfurt steht für die Athleten der TU Chemnitz nun die nächste Herausforderung an: die Deutschen Hallenmeisterschaften, die am Ende dieses Monats in Dortmund stattfinden. Diese Meisterschaften sind ein wichtiger Schritt für viele Sportler, die sich auf die nächste Saison vorbereiten, und bieten zudem die Möglichkeit, sich für internationale Wettkämpfe zu qualifizieren. Die Deutsche Leichtathletik-Verbands legt strenge Anforderungen fest, um die Qualifikation zu gewährleisten und die Integrität der Wettkämpfe zu sichern.
Insgesamt zeigt sich, dass die TU Chemnitz nicht nur akademisch, sondern auch sportlich ein starkes Profil hat. Dank der engagierten Betreuung und individuell angepasster Unterstützung, stehen die Türen für Studierende offen, die sowohl im Studium als auch im Sport erfolgreich sein wollen.
Für weitere Informationen zu den Erfolgen der TU Chemnitz lesen Sie mehr bei TU Chemnitz, die Unterstützung für Spitzensportler sowie die herausragenden Leistungen von Max Heß und anderen Athleten auf Uni Heute und die allgemeinen Vorgaben zu den Wettbewerben unter Uni Gießen.