Dr. Adedoyin Adeleke, ein Absolvent des International Short Course in Renewable Energy and Energy Efficiency am Centre for International Postgraduate Studies of Environmental Management (CIPSEM) der TU Dresden, wurde als Alumnus des Monats Juli ausgezeichnet. Er hat sich in seiner Fachrichtung Umweltwissenschaften einen Namen gemacht und agiert als Geschäftsführer des Nachhaltigkeitsnetzwerks Green Growth Africa. Dabei engagiert er sich aktiv für grünes Wachstum in Afrika und trägt als Fellow der UNESCO-Professur für Energie für nachhaltige Entwicklung am Politecnico di Milano zur Forschung und Entwicklung von Projekten in diesem Bereich bei. Laut der TU Dresden berichten Alumni wie Dr. Adeleke von einer erhöhten Verantwortung durch die Weiterbildung.

Dr. Adeleke erinnert sich an seine Zeit in Dresden als positiv und hebt die Unterstützung durch das CIPSEM-Team sowie die internationale Gemeinschaft von Experten hervor. Diese Erfahrungen haben ihm die nötigen Fähigkeiten und das Netzwerk vermittelt, um nachhaltige Lösungen in der Energiebranche voranzutreiben. Die Kursleiterin Dr. Anna Görner stellte sicher, dass die Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahe Kenntnisse erlangen konnten.

Wachsender Arbeitsmarkt für Erneuerbare Energien

<pDer Arbeitsmarkt für Absolventinnen und Absolventen im Bereich Erneuerbare Energien zeigt ein stetiges Wachstum. Laut dem Bundesinstitution für Arbeitsvermittlung werden in den kommenden Jahren tausende neue Fachkräfte benötigt, wobei Ingenieure, Planer und Nachhaltigkeitsmanager besonders gefragt sind. Typische Einsatzgebiete sind unter anderem Forschung und Entwicklung, Energieversorger, Ingenieurbüros sowie Umweltorganisationen.

Die Jobprofile in diesem Bereich sind vielfältig und reichen von Projektmanagern für Erneuerbare Energien über Ingenieure für Solartechnik und Windenergie bis hin zu Fachreferenten in Ministerien oder NGOs. Die Einstiegsgehälter bewegen sich meistens zwischen 40.000 und 50.000 Euro jährlich, mit steigenden Tendenzen in Führungspositionen oder internationalen Projekten. Dies zeigt, wie attraktiv und zukunftssicher dieser Sektor mittlerweile ist.

Herausforderungen für die Branche

Der Sektor sieht sich jedoch auch Herausforderungen gegenüber. So berichtet die Bertelsmann Stiftung, dass zwischen 2011 und 2013 die Beschäftigtenzahl im Solarbereich drastisch von 156.700 auf 70.200 sank. Diese negativen Trends setzen sich bis 2017 fort, als die Anzahl auf 39.900 fiel. Auch in der Windbranche war ein Rückgang der Beschäftigung zu verzeichnen, von 167.700 im Jahr 2016 auf 130.500 im Jahr 2018.

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Die geplanten Gesetzesänderungen, unter anderem die EEG-Novelle und das Gebäudemodernisierungsgesetz, wecken Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Förderung erneuerbarer Energien. Fehlende Unterstützung für kleinere Photovoltaik-Anlagen und Unsicherheiten bei Entschädigungen könnten die nötigen Investitionen hemmen. Experten warnen sogar vor dem Bau von Gaskraftwerken statt nachhaltiger Speicherlösungen und dem Wegfall klarer Regelungen für klimafreundliches Heizen. Der Ausbau erneuerbarer Energien bleibt daher ein zentrales Thema für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unabhängigkeit von fossilen Importen.