Am 6. Mai 2026 feiert das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) ein bedeutendes Jubiläum: 15 Jahre interdisziplinäre Forschung im Bereich Gesundheitsökonomie. Dieses Forschungszentrum ist eine Kooperation der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Anlässlich des Jubiläums wird eine umfassende Ausstellung eröffnet, die nicht nur vor Ort, sondern auch digital aktuelle Themen der gesundheitsökonomischen Forschung präsentiert.

Die Ausstellung gibt Einblick in wichtige Forschungsarbeiten und ist im Foyer des HCHE auf großformatigen Stoffbahnen zu finden. Präsentiert werden neun essentielle Themen, die den aktuellen Diskurs in der Gesundheitsversorgung prägen:

  • Vorbereitung auf neue Pandemien
  • Mentale Gesundheit als Volkskrankheit
  • Neue Perspektiven der ambulanten Versorgung
  • Nachhaltige Finanzierung der Gesundheitsversorgung
  • Zukunftsorientierung von Krankenhäusern
  • Finanzierbarkeit des Alterns
  • Situation der Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • Innovation und Bezahlbarkeit von Medikamenten
  • Kosten-Nutzen-Relation von Gesundheitsprogrammen

Ziele der Ausstellung

Das Hauptziel dieser Ausstellung ist die Förderung der Zugänglichkeit gesundheitsökonomischer Themen für die breite Öffentlichkeit. Besonders angesprochen werden sollen auch Jugendliche, darunter Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Region Hamburg. Fachgruppen wie Krankenkassen und Ärzteverbände können sich für einen Besuch der Ausstellung anmelden und an anschließenden Diskussionen teilnehmen.

Für die Inhalte der Ausstellung stehen Materialien in Englisch zur Verfügung, während ein Audioguide und Übersetzungen ins Deutsche die Verständlichkeit fördern.

Forschung und Bildung

Das HCHE ist nicht nur eine herausragende Forschungseinrichtung mit über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sondern auch eines der größten gesundheitsökonomischen Zentren in Europa. Die Wissenschaftler am HCHE konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte der ökonomischen Evaluation von Gesundheitsleistungen, insbesondere für Menschen mit psychischen oder altersassoziierten Erkrankungen, sowie auf die Versorgungsepidemiologie. Letztere untersucht die Determinanten von Gesundheit und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten im Alter.

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Das Lehrangebot im Fach Gesundheitsökonomie richtet sich vorrangig an Medizinstudierende und umfasst auch einen Masterstudiengang für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, der in Kooperation mit der Universität Hamburg angeboten wird. Ein QR-Code wird bereitgestellt, um Interessierten einen mobilen Wegweiser zu bieten, damit sie auf einfache Weise Zugang zu Informationen erhalten können und sich mit den neuesten Entwicklungen in der Gesundheitsökonomie vertraut machen können.

Die Ausstellung wird bis Ende des Jahres geöffnet sein und ist eine wertvolle Gelegenheit, innovative Ansätze und Ergebnisse der Gesundheitsforschung zu erkunden. Das HCHE setzt sich weiterhin dafür ein, sowohl das Interesse an gesundheitsökonomischen Themen zu wecken als auch die Notwendigkeit der Diskussion über Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu betonen.

Das Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, eine wichtige Einrichtung im Rahmen des HCHE, verstärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis. Es ist Teil des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und beteiligt sich aktiv an verschiedenen Forschungsprojekten.

Durch diese Initiativen wird das HCHE zu einem zentralen Akteur in der deutschen Gesundheitsversorgung, der dazu beiträgt, die Herausforderungen unseres Gesundheitssystems zu adressieren und innovative Lösungen zu entwickeln.