Thore Eilers leitet seit März 2026 das Zentrum für Hochschulsport der Universität Vechta. Unter seiner Führung soll das Sportprogramm mehr Raum für Studierende, Beschäftigte und die gesamte Stadt bieten. Dies ist Teil eines umfassenden Plans, der sich darauf konzentriert, Hochschulsport als Plattform für sportliche Aktivitäten und soziale Interaktionen zu fördern.
Das aktuelle Sportangebot der Universität umfasst zahlreiche Disziplinen, darunter Tennis, Padel-Tennis, Bogenschießen, Golf, Hyrox und Lauftreffs. Um die Mitglieder zu motivieren, bietet die Universität auch Kurse in den Morgenstunden an. Eilers strebt an, das Programm im Sommersemester 2026 um neue Sportarten in Zusammenarbeit mit externen Partnern zu erweitern.
Soziale Interaktion und Erweiterung der Angebote
Ein zentrales Element der Philosophie des Hochschulsports ist die Förderung sozialer Kontakte. Neben den sportlichen Aktivitäten sollen die Angebote auch die Interaktion zwischen den Teilnehmenden stärken. Das Programm „Feel Connected“ bietet Gelegenheiten zur Vernetzung mit anderen Studierenden durch verschiedene sportliche Aktivitäten.
In diesem Rahmen wurde die UniLiga ausgebaut: Neben Fußball und Basketball können Interessierte jetzt auch im Beachvolleyball antreten. Die regelmäßigen Lauftreffs und die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen, wurden ebenfalls etabliert, um die Teilnahme zu fördern.
Modernisierung und Digitalisierung
Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Leitung ist die Modernisierung der Sportangebote. Das Fitnesscenter der Universität wurde aufgewertet und die Öffnungszeiten verlängert, wobei auch eine Wochenendöffnung geplant ist. Darüber hinaus soll der Hoch- und Hochschulsport künftig durch Digitalisierung profitieren. Dies umfasst die Einführung einer Online-Buchung sowie -Zahlung für die Kurse.
Eine neue Hochschulsportgeschäftsstelle wird zudem in der Sporthalle eingerichtet, um als zentrale Anlaufstelle für Interessierte zu dienen. Eilers plant, das Programm perspektivisch auch für externe Teilnehmer kostenpflichtig zu öffnen. So möchte er zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten schaffen und die Einbindung der Stadt und Region vorantreiben.
Engagierte Übungsleiter gesucht
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Programms ist die Suche nach neuen Übungsleitern. Eilers betont, dass eine sportliche Lizenz nicht zwingend erforderlich ist. Gesucht werden vor allem Übungsleiter für Groupfitness-Formate, Tennis und weitere Sportarten. Ziel ist es, ein vielseitiges Sportangebot an sieben Tagen in der Woche anzubieten, um die Fitness und Beweglichkeit der Teilnehmenden zu fördern und den Herausforderungen des langen Sitzens im Hörsaal oder vor dem Computer entgegenzuwirken, wie auch von der Hochschule RheinMain betont wird hier.
Thore Eilers steht also vor der spannenden Aufgabe, das Sportprogramm der Universität nicht nur zu erweitern, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft zu schaffen, die sowohl sportliche Erfolge als auch soziale Kontakte fördert.