Am 22. Juni 2026 eröffnet die HafenCity Universität Hamburg (HCU) die Ausstellung „FIRST – vom ersten Strich zum Raum“. Diese Schau findet im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der HCU statt und ist bis zum 23. Juli 2026 in der BDA Galerie in der Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Die Ausstellung zielt darauf ab, den Beginn architektonischen Denkens zu untersuchen und wird vom Studio Weinmiller der HCU präsentiert.

„FIRST“ vereint eine Vielzahl von Exponaten, darunter Skizzen, Modelle und Analysen, die den Entwicklungsprozess der Studierenden veranschaulichen. Der Fokus liegt auf konzeptionellem Entwerfen sowie auf der Schule des Wahrnehmens. Skizzieren und physischer Modellbau werden als essentielle Werkzeuge für das Verständnis von Raum, Maßstäblichkeit und Materialität dargestellt. Die Ausstellung lädt zur Reflexion über die Lehrmethoden in der Architektur ein und regt eine Diskussion über die Lehrinhalte von morgen an. Die Initiative wird von Prof. Gesine Weinmiller geleitet, die den Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre innehat, unterstützt von den wissenschaftlichen Mitarbeitenden Valentin Goetze und Elisabet Sundin.

Studierende und ihre Projekte

Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, die Arbeiten der Studierenden des ersten Studienjahres zu präsentieren. Dieses Jahr wird als Labor für Suchen, Zweifel, Dranbleiben und Finden beschrieben. Die Studierenden haben skizzieren und modellieren gelernt, was sie befähigt, ihre Ideen in greifbare Formate zu bringen. Das Ergebnis sind Projekte, die in der Ausstellung zur Diskussion gestellt werden und einen Einblick in die Vielfalt der Ansätze im architektonischen Denken geben.

Im Rahmen des Bachelorstudiums an der HCU wird den Studierenden auch im Sommersemester der ‚Basiskurs Architektur‘ angeboten. Dieser Kurs bietet einen umfassenden Überblick über grundlegende Aspekte der Architektur, darunter Materialien, Bauelemente und architekturhistorische Fragestellungen. Darüber hinaus werden in Seminaren exemplarische Werkanalysen und differenzierte methodische Zugänge behandelt, die das Verständnis der Studierenden für unterschiedliche architektonische Typen und Formen seit der Antike fördern.

Vertiefung und Praktische Anwendung

Für die Masterstudierenden der HCU werden vertiefende Studien in mehreren Bereichen angeboten, wie Architekturgeschichte und -theorie, Städtebau und Raumplanung sowie Denkmalpflege. Der Fokus auf architektonisches Erbe beinhaltet auch die kritische Auseinandersetzung mit ethischen, politischen und ökologischen Herausforderungen. Themen wie Verlust und Wiederaufbau sowie die Rezeption historischer Architektur stehen im Mittelpunkt vieler Lehrveranstaltungen.

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Die HCU legt großen Wert auf Praxisbezug, was sich in regelmäßig stattfindenden Exkursionen und Besichtigungen zeigt. Diese Aktivitäten ermöglichen den Studierenden, reale Kontakte mit Orten und Bauten sowie deren Materialien und Umwandlungsprozesse herzustellen. Ein regelmäßiger Austausch mit Fachpersonal aus Denkmalbehörden ergänzt das Lehrangebot und fördert die praxisnahe Ausbildung der angehenden Architekten.

Wichtig ist die Einladung zur Reflexion über die Lehre von heute und die Entwicklung der Lehre von morgen, die die HCU mit der Ausstellung „FIRST“ in den Mittelpunkt rückt. Informieren Sie sich und besuchen Sie die Ausstellung, die sowohl für Fachleute als auch für interessierte Laien ein wichtiger Beitrag zum architektonischen Diskurs ist.