Innovative Gründer gesucht: TUClab-Wettbewerb in Chemnitz startet!
Der TUClab-Wettbewerb an der Technischen Universität Chemnitz ist aufgelegt, um innovative Ideen aus der Wissenschaft und dem Unternehmertum in Sachsen zu fördern. Die diesjährige Bewerbungsfrist läuft bis zum 13. September 2026, und richtet sich an Wissenschaftler:innen sowie Jungunternehmer:innen, die frische Impulse für ihre Gründungsideen suchen. Fokus liegt dabei auf den Kernkompetenzen „Intelligente Materialien und Systeme“, „Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau“ sowie „Mensch und Technik“.
Die Gewinner dürfen sich auf eine Förderung durch die Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) freuen. Bis zu drei Unternehmensgründungen werden dabei mit maximal 300.000 Euro Beteiligungskapital ausgestattet. Dies ist ein bedeutender Anreiz, um kreative Konzepte in die Tat umzusetzen und die sächsische Wirtschaft zu beleben. Zudem erhalten die Teilnehmenden Zugang zu den umfangreichen Infrastrukturen der TU Chemnitz und ihrer ausgewählten Transfer-Partner.
Teilnahmebedingungen und Ablauf
Um sich für den Wettbewerb zu qualifizieren, müssen die Gründer:innen nachweisen, dass ihre Gründung nicht länger als 18 Monate zurückliegt und dass ihr Vorhaben eine innovative Idee in Bezug auf mindestens eine der drei Kernkompetenzen adressiert. Die Bewertungsmaßstäbe der Jury umfassen Innovationsgehalt, wirtschaftliche Parameter, strategische Ausrichtung sowie Nachhaltigkeit und Regionalität. Diese Aspekte sind entscheidend, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein, wie die letzten Wettbewerben zeigen.
Die Bekanntgabe der Finalisten erfolgt bis zum 9. Oktober 2026, gefolgt von einem Pitch-Tag und der Preisverleihung am 30. Oktober 2026 in Chemnitz. Ziel dieser Events ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren und vielversprechende Start-ups vorzustellen.
Erfolge aus der Vergangenheit
In der letzten Wettbewerbsrunde 2025 konnten Teams wie Amcopia, das Software zur Optimierung von Energieflüssen in Immobilienportfolios entwickelt hat, sowie FlexPower, das nachhaltige Energiespeicherlösungen konzipiert hat, überzeugen. Auch New Age of Food (NAF), ein Projekt, das frisch zubereitete Speisen über moderne Automaten anbietet, und PRUUVE mit innovativen UV-Sensoren zur Reduzierung von Kosten und Umweltbelastungen fanden vielversprechendes Interesse.
Dr. Anja Herrmann-Fankhänel steht für weitere Informationen zur Verfügung. Interessierte können sie unter 0371 531-30405 oder via E-Mail unter tuclab@tu-chemnitz.de kontaktieren. Der Wettbewerb, der 2018 in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Aufbaubank ins Leben gerufen wurde, hat seitdem zwei bis drei Teams jährlich unterstützt und ist ein fester Bestandteil der Innovationslandschaft in Sachsen.
Wie TU Chemnitz berichtet, ist der Wettbewerb ein zentrales Instrument zur Förderung innovativer Gründungen. Die Unterstützung durch die Universität und ihre Partner schafft ein starkes Netzwerk, das Gründungen in der Region nachhaltig stärkt. Solche Initiativen sind von entscheidender Bedeutung, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft langfristig zu sichern.
Für junge Unternehmen und Gründer:innen, die gewillt sind, ihre Ideen in die Realität umzusetzen, stellt der TUClab-Wettbewerb eine einmalige Chance dar, um finanzielle Mittel und fachliche Unterstützung aus der akademischen Welt zu erhalten. Dies fördert nicht nur den Unternehmergeist, sondern auch die wirtschaftliche Dynamik in der Region Sachsen.
