JGU prämiert junge Talente: 80.000 Euro für Forschung und Kunst!
Am 2. Juli 2026 feierte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den DIES ACADEMICUS, ein jährliches Ereignis, das seit 1985 besteht und dazu dient, herausragende Leistungen in der Wissenschaft sowie in der Kunst zu würdigen. In diesem Jahr wurden 20 talentierte Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in frühen Karrierephasen ausgezeichnet. Insgesamt vergab die JGU Preise und Stipendien im Wert von rund 80.000 Euro, dessen Mittel sich aus Treuhandstiftungen der Universität sowie externen Förderorganisationen und Unternehmen zusammensetzen, wie presse.uni-mainz.de berichtet.
Der Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege der JGU, Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, betonte in seiner Eröffnungsrede die immense Bedeutung der Anerkennung in den frühen Karrierephasen für Wissenschaftler:innen und Künstler:innen. Dies fördere nicht nur die Motivation, sondern auch die Sichtbarkeit ihrer Arbeiten.
Preisträger und Auszeichnungen
Unter den herausragenden Preisträgern befinden sich Dr. Jasmin Fitzpatrick und Dr. Stefan Schoppmann, Die beiden Wissenschaftler erhielten den Sibylle Kalkhof-Rose-Universitätspreis, der mit jeweils 25.000 Euro dotiert ist. Darüber hinaus wurden viele andere Preise vergeben, einschließlich:
- DAAD-Preis für ausländische Studierende
- Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz e.V.
- Preis der LBBW Landesbank Baden-Württemberg
- Preis des Lions Clubs Oppenheim zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Dissertationspreis der Alfred Teves-Stiftung
- Preis der Peregrinus-Stiftung
- Preis der Prof. Dr. Gustav Blanke und Hilde Blanke-Stiftung
- Preis der Antonie Wlosok-Stiftung
- Preis der Dres. Elke und Rainer Göbel-Stiftung
- Preis der Philipp Haupt – Dr. Gisela Spennemann-Haupt-Stiftung
Acht weitere Personen wurden für ihre Dissertationen oder herausragenden Abschlussleistungen ausgezeichnet. Im Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik wurde der Wilhelm und Else Heraeus-Dissertationspreis überreicht.
Betreuung und Unterstützung für Nachwuchswissenschaftler
Der DIES ACADEMICUS wird vom Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK) ausgerichtet, das strategische Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in frühen Karrierephasen entwickelt. Die Unterstützung für diese Gruppen umfasst auch verschiedene Programme, die darauf abzielen, die Karrieren der Preisträger zu fördern.
Zusätzlich zum DIES ACADEMICUS gibt es weitere Möglichkeiten zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten. Für das Jahr 2026-2027 wurde ein Bewerbungszeitraum bekannt gegeben, der am 1. März 2026 endet. Die Gesamt dotierung für die Preise beträgt 135.000 Euro und verteilt sich auf drei Fachgruppen: Sozialwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften. In jeder Gruppe werden Preise vergeben, die unter anderem einen Spitzenpreis von 25.000 Euro und zwei zweite Preise à 10.000 Euro umfassen, wie optimedien.com entsprechend detailliert darlegt.
Die Teilnehmenden müssen ihre Promotion im Kalenderjahr 2025 abgeschlossen haben und können sich auf attraktive Zusatzangebote wie Mentoring-Programme und Zugriff auf Fördermittel bewerben. Die Anforderungen sind klar umrissen; die Dissertation muss mit „magna cum laude“ oder „summa cum laude“ bewertet werden, wobei kein Alter für die Bewerbung vorgeschrieben ist.
Der DIES ACADEMICUS stellt somit nicht nur eine Feier des wissenschaftlichen und künstlerischen Schaffens dar, sondern ist auch ein wichtiger Schritt zur Unterstützung und Vernetzung der kommenden Generation von Wissenschaftler:innen und Künstler:innen.
