Kampf um Forschungsgelder: Universität Passau setzt auf internationale Kooperationen!
Am 22. Juli 2026 fand ein bedeutsames Treffen zwischen dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Schätzl und Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann, dem neuen Präsidenten der Universität Passau, statt. Schumann bekleidet sein Amt seit rund 100 Tagen und nutzt bereits die Gelegenheit, um wichtige Themen der Hochschulentwicklung und Forschung zu erörtern. In diesem Austausch lag der Fokus auf der Exzellenzforschung, der Forschungsförderung sowie der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Universität.
Die Universität Passau plant eine strategische Weiterentwicklung ihrer Forschungsschwerpunkte. Dabei wurden vier Profil- und drei Potenzialfelder definiert, die durch Drittmittel und Gelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden sollen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Universität in den Bereichen Forschung, Lehre und Internationalisierung deutlich zu stärken.
Internationale Kooperationen als Schlüssel
Ein zentrales Anliegen von Präsident Schumann ist die Notwendigkeit länderübergreifender Kooperationen, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen. Er hebt die Bedeutung internationaler Studierender und Wissenschaftler für den Wissensaustausch und den Fortschritt in der Forschung hervor. Diese internationalen Verbindungen könnten entscheidend zur Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft der Universität beitragen.
Besonders gelobt wurde die Rolle der Universität Passau im Bereich Cybersecurity von Johannes Schätzl. Er betonte in der Diskussion die anhaltende Notwendigkeit, die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe zu erhöhen. In Anbetracht aktueller Herausforderungen wird die Frage der Finanzierung immer drängender, insbesondere hinsichtlich des Medizincampus Niederbayern und den steigenden Energie- und Betriebskosten.
Nachhaltige Strukturen im Blick
Die Universität steht zurzeit im Austausch mit dem bayerischen Wissenschaftsministerium, um nachhaltige Strukturen zu schaffen, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Johannes Schätzl erklärte, dass er die Anliegen der Universität Passau an die entsprechenden Fachausschüsse im Bundestag weiterleiten wird. Dies könnte entscheidend sein, um die notwendige Unterstützung und Mittel für die geplanten Projekte zu sichern.
Das Treffen zwischen Schätzl und Schumann verdeutlicht die anhaltende Bedeutung einer starken Zusammenarbeit zwischen Politik und Wissenschaft. Mit einem klaren Fokus auf zukünftige Herausforderungen positioniert sich die Universität Passau strategisch, um auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der Forschung zu spielen. Während sich die Anforderungen in der Hochschullandschaft weiterentwickeln, bleibt der Dialog zwischen diesen wichtigen Akteuren unerlässlich.
uni-passau.de berichtet, dass das Treffen in einem positiven und kooperativen Rahmen stattfand, der die gemeinsame Vision für eine zukunftsorientierte Hochschulbildung unterstreicht.
