Am 26. Juni 2026 fand an der Technischen Universität Dresden (TUD) die „Lange Nacht der Wissenschaften 2026“ statt. Eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern, die in die Tausende ging, erlebte ein vielfältiges Programm, das über 250 Veranstaltungen umfasste. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, in die Welt der Forschung einzutauchen und spannende Einblicke in verschiedene Wissenschaftsbereiche zu gewinnen.

Die Veranstaltung erstreckte sich über zahlreiche Standorte auf dem Campus Südvorstadt. Den Besucherinnen und Besuchern wurden offene Labore und Experimente angeboten, die in einem interaktiven Rahmen stattfanden. Forschende und Mitarbeitende der TUD veranstalteten Vorträge zu aktuellen Themen und boten Mitmachangebote an, darunter Kryptografie-Tests und Helium-Experimente.

Vielfältige Aktivitäten und kulinarische Erlebnisse

Zu den Highlights der Langen Nacht zählten unter anderem die Möglichkeit, virtuelle Kleidung in „magischen Spiegeln“ auszuprobieren, sowie das Kennenlernen elektrischer Störlichtbögen im National Arc Fault Research Center (NARC). Medizinische Themen wie der Einsatz von Da-Vinci-Robotern im OP und die Versorgung von Schwerverletzten im Schockraum waren ebenfalls Teil des Programms.

Für die jüngsten Besucher waren zahlreiche Aktivitäten geplant. Diese reichten von „Stickstoffeis naschen“ und Tanzen mit Roboterhunden bis hin zum Programmieren von Chemierobotern aus Lego und der Aufbereitung von Wasser. Zudem konnten die Kinder Moleküle am Computer entwickeln und Tragflächenprofile optimieren, wobei das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. zur Seite stand.

Im COSMO Wissenschaftsforum im Kulturpalast wurden interaktive Datenvisualisierungen gezeigt, während in der Sächsischen Landesbibliothek alte Tonbänder digitalisiert und ein Escape Room für Spannung sorgte. Der Science Slam, in dem Wissenschaftlerinnen ihre Themen in lediglich zehn Minuten präsentierten, setzte einen besonderen Akzent auf die kreative Vermittlung von Forschungsinhalten. Kulinarische Angebote an Imbissständen rundeten das Erlebnis ab.

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Bildungsförderung und Nachwuchswissenschaftler

Ein zentraler Aspekt der Veranstaltung war die Förderung von Kindern und Jugendlichen durch die Arbeit des DLR_School_Lab TU Dresden. Diese Einrichtung unterstützt junge Forscher und legt einen Fokus auf Energie-, Mobilitäts- und Materialtechnik. Schülerinnen und Schüler können Forschungsprojekte planen, durchführen und präsentieren, wobei sie Unterstützung durch Studierende der TUD erhalten.

Das DLR_School_Lab bietet zudem Berufs- und Studienorientierungsworkshops an und engagiere sich in Projekten wie dem „Juniordoktor“, bei dem Schüler die Möglichkeit erhalten, einen Doktortitel vor dem Schulabschluss zu erwerben. Gelegentlich öffnet das Labor seine Türen bei Veranstaltungen wie der „Langen Nacht der Wissenschaften“, um interessierten Besuchern einen Einblick in die Forschungswelt zu ermöglichen.

Die Veranstaltung wurde vom Sachgebiet Diversity Management der Universität organisiert und zog eine breite Öffentlichkeit an, die sich für Wissenschaft und Forschung begeistert. Die Pressestelle der TUD war bei Fragen unter der Telefonnummer 0351 463-32398 erreichbar. Die Lange Nacht der Wissenschaften 2026 etablierte erneut einen wichtigen Rahmen für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.