Mit MINT-INDIGO: Zukunft gestalten – Workshop in Vilshofen begeistert!
Am 14. Juli 2026 fand der zweite MINT-INDIGO-Workshop im BayernLab Vilshofen statt. Diese Veranstaltung richtete sich an verschiedene Akteure im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und hatte das Ziel, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Durch Austausch und Vernetzung sollten neue Projekte und Erfahrungen präsentiert werden. Das BayernLab Vilshofen bot den idealen Rahmen für diese Vernetzung in Ostbayern, wo viele Impulse für die regionale MINT-Bildung gesetzt werden.
Laut der Uni Passau umfasste das Programm zahlreiche Kurzvorstellungen regionaler MINT-Projekte. Verena Pilzweger von der Technischen Hochschule Deggendorf präsentierte die „Quantum Academy“, die sich der Begeisterung für Quantenwissenschaften widmet. Dr. Thomas Kippenberg von der Staatlichen Fachoberschule Deggendorf stellte „MintApps“ vor – eine Open-Source-Plattform zur digitalen MINT-Bildung.
Vernetzung und Austausch im MINT-Bereich
Ein weiterer Programmpunkt war die Präsentation von Prof. Dr. Tatyana Ivanovska von der OTH Amberg-Weiden, die Konzepte zur Robotikbildung für Kinder und Jugendliche vorstellte. Das Netzwerk INDIGO, repräsentiert durch Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein von der Universität Passau, spielt eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Region Ostbayern als Wissenschaftsstandort.
Dr. Doris Schneider vom Kompetenzzentrum der OTH Amberg-Weiden gab kompetenzorientierte Empfehlungen zur individuellen Studienförderung. Zudem thematisierte Prof. Dr. Karsten Weber von der OTH Regensburg die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Informatikausbildung. Der Workshop beinhaltete auch eine Führung durch das BayernLab und einen praktischen 3D-Modellierungs-Workshop, der das Interesse an technischen Fähigkeiten weiter fördern sollte.
Ziele und Herausforderungen der MINT-Förderung
Wie die Plattform Bildung Forschung Digital erläutert, sind MINT-Fächer fundamentale Bestandteile für Innovationen und nachhaltige Lösungen in einer zunehmend technisierten Welt. Schulen und Hochschulen spielen hier eine zentrale Rolle in der Ausbildung künftiger Fachkräfte. Daher engagiert sich auch das Netzwerk INDIGO in der MINT-Förderung, um insbesondere Schüler für diese Themen zu interessieren.
Die MINT-Cluster, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen wurden, sollen Akteure aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen. Ziel dieser Cluster ist es, die MINT-Bildung von der frühen Kindheit bis zur Weiterbildung nachhaltig zu stärken. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Cluster gegründet, die unterschiedlichste Formate und Lernorte bieten, um die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen zu fördern, insbesondere von benachteiligten Jugendlichen.
Insgesamt war der MINT-INDIGO-Workshop ein bedeutender Schritt zur Förderung der MINT-Bildung in der Region Ostbayern und zur Verbesserung der Vernetzung der Akteure. Mit einem breiten Spektrum an Projekten und der Unterstützung durch das Netzwerk INDIGO wird die Begeisterung für MINT-Themen weiter wachsen und somit die Grundlage für künftige Innovationen legen.
