Studierende in textilgestalterischen Seminaren an der Technischen Universität Dortmund bringen mit ihren Arbeiten eine Vielzahl von Themen zur Mode und deren gesellschaftlichen Auswirkungen zur Darstellung. Unter der Leitung von Silke Wawro und Adrian Stoica beschäftigen sich die Teilnehmenden unter anderem mit essenziellen Fragen zum Akt der Reparatur, Social Design, Materialien sowie den Themen Gender, Identität und Diversität.
Die Ausstellung mit dem Titel „Alles, was ich trage. Über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unserem Schrank“ findet im Dortmunder U statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Denkanstöße für ein verantwortungsvolles Miteinander in der Gesellschaft zu geben. Die Studierenden möchten mit ihren Arbeiten nicht nur auf aktuelle Modefragen eingehen, sondern auch auf die damit verbundenen sozialen und ökologischen Herausforderungen aufmerksam machen.
Themenvielfalt und Zielsetzung
In der Ausstellung werden zentrale Aspekte wie Inklusion und Teilhabe sowie ökologische Verantwortung diskutiert. Diese Themen sind besonders relevant in einer Zeit, in der die Modeindustrie immer stärker unter Kritik steht, was ihre Umweltauswirkungen und sozialen Standards angeht.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Ausstellung ist der Akt der Reparatur, der in der heutigen Wegwerfgesellschaft neue Bedeutung erlangt. Die Studierenden möchten zeigen, dass Mode nicht nur konsumiert wird, sondern auch eine tiefere Verbindung zu den Trägern und der Gesellschaft hat.
Besonderheiten der Ausstellung
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, was es einer breiten Öffentlichkeit ermöglicht, sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Ausstellung auch zur „ExtraSchicht“ am 27. Juni geöffnet sein wird, jedoch nur mit Ticketzugang.
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich aktiv mit den Bedeutungen von Kleidung auseinanderzusetzen und die eigene Perspektive in eine Gemeinschaftsdiskussion einzubringen. Damit verbindet die Ausstellung nicht nur Kunst und Design, sondern auch ein starkes gesellschaftliches Engagement.
Alles in allem stellt die Initiative der Studierenden unter der Leitung von Wawro und Stoica ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung dar, während sie gleichzeitig den Dialog über Mode und deren Einfluss auf unser Leben anregt. Die Ausstellung im Dortmunder U ist ein Schritt in Richtung eines bewussteren Umgangs mit Kleidung und deren Stellenwert in der Gesellschaft.