Am 26. Mai 2026 fand die Women of Tech Conference (WOT) an der Universität Stuttgart statt. Diese Veranstaltung, die sich an Frauen aus der Tech-Branche und MINT-Berufen richtete, bot ein abwechslungsreiches Programm an. Über 70 Speakerinnen und Speaker nahmen an Impulsreferaten und Diskussionsrunden teil. Die Konferenz war nicht nur eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen, sondern auch ein Raum für Networking und das Teilen von Ressourcen.

Lisa Kurz, die Organisatorin der Veranstaltung und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAT der Universität Stuttgart, hob die Bedeutung hervor, Künstliche Intelligenz und neue Technologien zu nutzen, um Vielfalt und weibliche Sichtbarkeit in der Tech-Branche zu fördern. Die Konferenz war so gestaltet, dass der erste Tag speziell auf Studierende und Young Professionals ausgerichtet war, während erfahrene Mitarbeitende und Führungskräfte am zweiten Tag in den Fokus gerieten.

Vielfältige Möglichkeiten zum Networking

Die Veranstalter integrierten verschiedene interaktive Formate und Breakout Sessions, um das Wissen der Teilnehmenden zu vertiefen und den Austausch in kleinen Gruppen zu fördern. Ein besonderes Highlight der WOT war die Wanderausstellung „Gesichter des Wandels“ des Projekts „WoMent“. Diese Ausstellung, die von der Fotografin Eva-Maria Gebhardt gestaltet wurde, portraitierte inspirierende Frauen aus verschiedenen Bereichen und zeigte deren Lebenswege.

Parallel zur WOT wurde die Ausstellung „Frauen in MINT“ in Frankfurt eröffnet, die ebenfalls am 26. Mai 2026 präsent war. Diese Initiative, die vom VDI Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem EXPERIMINTA ScienceCenter ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Mädchen und junge Frauen zu ermutigen, ihren eigenen Weg im MINT-Bereich zu gehen. Die Ausstellung portraitiert authentische Lebensgeschichten von Frauen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Inspirierende Geschichten und Engagement

Die Gespräche und persönlichen Interviews in der Ausstellung geben nicht nur Einblicke in die Werdegänge von Frauen in traditionell männlich dominierten Berufen, sondern berichten auch von Kindheitsträumen und der Begeisterung für ihre Arbeit. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Mädchen und junge Frauen zu motivieren, ihre eigenen Träume in Wissenschaft, Handwerk und Wirtschaft zu verfolgen. Die Schirmherrin der Initiative, Professorin Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, unterstützte das Symposium und die zahlreichen Networking-Möglichkeiten, die während der Veranstaltung angeboten wurden.

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Die Portraits und Berufsbilder aus der Ausstellung sind zudem auf Instagram unter diesen Kanal zu finden, um noch breiteres Interesse zu wecken und die Vielfalt der MINT-Berufe sichtbar zu machen.

Insgesamt bot die WOT Conference ein wichtiger Schritt für die Sichtbarkeit und Vernetzung von Frauen in der Entscheidungsträgerschaft. Durch die Kombination aus inspirierenden Reden und interaktiven Formaten wurde ein Raum geschaffen, in dem Erfahrungen ausgetauscht und Netzwerke geknüpft werden konnten.