Die Ruhr-Universität Bochum ist am Dienstag, 13. Oktober, gemeinsam mit sieben weiteren Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen in der Staatskanzlei empfangen worden. Anlass war ihr Beitrag zur Stärkung Nordrhein-Westfalens als Forschungsstandort in Europa.

Für Bochum geht es dabei nicht nur um einen Termin mit Empfang und Händeschütteln. In der jüngsten Vergaberunde der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern wurden fünf Standorte und 15 Forschungscluster in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der Verbund aus Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund ist mit dem „Ruhr Innovation Lab“ dabei.

Eine Milliarde Euro ab 2027 im Raum

Nach einer ersten Prognose erhalten die Hochschulen ab Januar 2027 zusätzliche Fördermittel von mindestens einer Milliarde Euro. Das ist eine gewaltige Summe – und für die beteiligten Forschungsteams vermutlich ein ziemlich konkreter Grund, heute schon über morgen nachzudenken.

Zu den ausgezeichneten Einrichtungen zählen neben dem Verbund aus Bochum und Dortmund auch die RWTH Aachen sowie die Universitäten Bonn und Köln. Der Empfang fand in der Staatskanzlei statt; als Ort dieses Berichts ist die RWTH Aachen angegeben.

Entscheidung nach internationaler Begutachtung

Vorausgegangen waren Begutachtungen durch internationale Fachleute Anfang Oktober. Erst danach fiel die Entscheidung über die ausgezeichneten Standorte und Forschungscluster. Vieles davon wirkt nach außen trocken und verwaltungslastig, hinter den Kulissen hängen daran allerdings Forschungsbedingungen, Personal und langfristige Projekte.

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Dass gleich fünf Standorte und 15 Forschungscluster in Nordrhein-Westfalen berücksichtigt wurden, rückt das Bundesland stärker in den europäischen Forschungsblick. Für die Ruhr-Region ist der gemeinsame Auftritt von Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund unter dem Namen „Ruhr Innovation Lab“ dabei ein sichtbares Zeichen: Zusammenarbeit statt jeder Campus für sich.