STARTBÜRO Babelsberg startet in die vierte Runde: Junge Kreative gesucht!
Junge Kreative auf dem Vormarsch: Das STARTBÜRO Babelsberg geht bereits in die vierte Runde und setzt dabei auf den Austausch sowie die innovative Entwicklung in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hebt die essentielle Rolle dieser Branche für die Innovationskraft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland hervor. Seit 2015 unterstützt das STARTBÜRO talentierte Medienschaffende mit einem einjährigen Projektstipendium, und die Resonanz ist durchweg positiv.
In diesem Jahr werden, wie auch in den Jahren zuvor, zwei Teams gefördert, die sich in den kreativen Räumlichkeiten des Sammlungsbaus der Filmuniversität zu neuen Höhen aufschwingen. In enger Zusammenarbeit mit dem Medienboard und der Brandenburger Förderbank ILB erhalten die ausgewählten Teams ein Budget von insgesamt 20.000 Euro, das für ihre Projekte eingesetzt werden kann. Zudem profitieren sie von einem Coworkingspace in der Marlene-Dietrich-Halle, wo sie kreativ arbeiten können.
Förderung und Impulse für Innovative Projekte
Die geförderten Projekte konzentrieren sich stark auf die Entwicklung einzigartiger filmischer und interaktiver Inhalte. Bewerben können sich Alumni der Filmuniversität, die seit 2012 ihren Abschluss gemacht haben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verknüpfung mit dem Gründungsservice der Filmuniversität, der den Teilnehmenden die Teilnahme an Gründungskolloquien und unternehmerischer Qualifizierung ermöglicht. Das Schritt für Schritt an die Hand nehmen ist das Erfolgsrezept, das bereits viele innovative Ideen zum Blühen gebracht hat.
- VYVYT Innovations GmbH: Ein ambitioniertes Team, bestehend aus Lilli Berger, Anton Krause und Gregor Teggatz, entwickelt virtuelle 3D-Erfahrungsräume für Trauerfeiern. Ein Prototyp soll bereits im September 2023 präsentiert werden.
- KINDA: Gegründet von Lorena Junghans, zielt dieses Projekt darauf ab, Filmproduktion und Künstlermanagement miteinander zu verbinden und sich für Diversität in der europäischen Medienlandschaft stark zu machen.
Diese Initiativen und die enge Begleitung durch erfahrene Mentor*innen aus der Branche bieten den Kreativen eine solide Grundlage, um ihre Visionen in die Tat umzusetzen. Der Austausch innerhalb der lebendigen Gemeinschaft von Forschern und Praktikern im Creative Exchange Studio und dem MediaTech Hub fördert einen fruchtbaren Dialog, der neue Ideen hervorbringt.
Wachstum der Kultur- und Kreativwirtschaft
Der Erfolg derartige Programme reflektiert sich in einer chancenreichen Branche: Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat sich zur treibenden Kraft der volkswirtschaftlichen Entwicklung etabliert. Mit über zwei Millionen Erwerbstätigen leistet sie einen bedeutenden Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Umsatz, der 2023 bei 204,6 Milliarden Euro lag. Dies entspricht etwa 2,2 Prozent des deutschen Umsatzvolumens. Dabei werden die Umsätze sogar den Vor-Coronajahr 2019 übertroffen, was die dynamische Entwicklung und Bedeutung der Branche unterstreicht.
So bleibt das STARTBÜRO Babelsberg ein zukunftsweisendes Beispiel, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur Talente fördert, sondern auch zur allgemeinen wirtschaftlichen Stabilität und Innovationsfreude in Deutschland beiträgt.
Interessierte Teams können sich auf der Webseite der Filmuniversität informieren und ihre Bewerbungen einreichen. Filmuniversität berichtet, dass die Antragsfrist im Jahr 2023 neue Möglichkeiten zur Förderung eröffnet. Gleichzeitig ist es wichtig, diesen positiven Trend in der kulturellen Landschaft weiter zu unterstützen und zu begleiten.
Für weitere Informationen über die Rahmenbedingungen und die Erfolgsgeschichten besuchen Sie bitte auch die Übersicht über die Startbüro Babelsberg und die umfassenden Daten zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland.
