Der 13. UCT Science Day fand am 16. Juni 2026 im Erwin-Piscator-Haus in Marburg statt und war ein bedeutendes Ereignis in der translationalen Krebsforschung. Über 300 Teilnehmende, darunter Studierende, Promovierende und forschende Ärztinnen sowie Ärzte, kamen zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Diese Veranstaltung war eine gemeinsame Initiative des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt-Marburg, die erneut ihre Rolle als Plattform für wissenschaftlichen Austausch und Kooperationen verdeutlichte, wie uni-marburg.de berichtet.

Der UCT Science Day begann um 9:00 Uhr und erstreckte sich bis 17:00 Uhr. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies begrüßte die Teilnehmenden und würdigte das Engagement der jungen Wissenschaftler. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem von der José Carreras Leukämie-Stiftung, der Von Behring-Röntgen-Stiftung sowie der Deutschen Krebshilfe. Diese Unterstützung war ein Zeichen für die Wichtigkeit der Forschung in diesem kritischen Bereich.

Vielseitiges Programm und wissenschaftliche Beiträge

Insgesamt wurden 150 Abstracts eingereicht, was die hohe Qualität der eingereichten Forschungsarbeiten verdeutlichte. Das Programm umfasste 12 wissenschaftliche Vorträge und 20 Kurzvorträge, ergänzt durch 127 Poster, die einen breiten Überblick über aktuelle Themen der Krebsforschung boten. Prof. Dr. Elke Pogge von Strandmann hob die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Nachwuchsforschung in ihrem Vortrag hervor.

Ein weiterer Höhepunkt war die Keynote Lecture von Prof. Dr. Marion Subklewe von der Ludwig-Maximilians-Universität München, die sich mit dem Thema „Translational Cancer Immunology“ beschäftigte und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen gab. Die Veranstaltung ermöglichte nicht nur den Austausch von Ideen, sondern auch die Förderung von innovativen Ansätzen in der Krebsforschung.

Preise und Auszeichnungen für herausragende Beiträge

Im Rahmen der Veranstaltung wurden mehrere Auszeichnungen verliehen. Der Preis für das beste Poster ging an Celina Meena von der Philipps-Universität Marburg für ihre Arbeit zu dem Tumor-promotionierenden System NKG2D/NKG2D-Ligand in Ovarialkarzinomen. Zara Michels von der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde für ihre Forschung zur Funktionalität von PLK1 als behandelbarem Mediator in der molekularen Heterogenität von retroperitonealen Liposarkomen ausgezeichnet. Patrick Wisser vom Georg-Speyer-Haus Frankfurt erhielt den Best Talk Award für seine Präsentation zu patientenspezifischen CAR T-Zell-Barrieren in der Darmkrebsforschung.

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Die nächste Ausgabe des UCT Science Day ist für den Sommer 2027 in Frankfurt geplant. Dies wurde von den Veranstaltern als Gelegenheit gesehen, den Austausch kontinuierlich zu fördern und neue Impulse in der Krebsforschung zu setzen, wie uct-frankfurt-marburg.de berichtet.

Die Organisation der Veranstaltung umfasste auch praktische Informationen für die Anreise. Teilnehmende wurden ermutigt, sich mit Zugverbindungen von Frankfurt nach Marburg zu orientieren, und es standen verschiedene Parkmöglichkeiten in der Umgebung bereit.

Insgesamt war der 13. UCT Science Day ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig wissenschaftlicher Austausch und Nachwuchsförderung in der Medizin sind.