Universität Guelph in Bremen: Stärkung der internationalen Partnerschaft!
Eine Delegation der Universität Guelph aus Kanada besuchte vom 22. bis 25. Juni 2026 die Universität Bremen, um die bestehende Partnerschaft zu stärken und den Austausch in den Bereichen Meereswissenschaften sowie Inklusion und Diversität weiter zu fördern. Dies wurde von uni-bremen.de berichtet.
Die Delegation setzte sich aus mehreren kompetenten Mitgliedern zusammen, darunter Professorin Jaclyn Cockburn von der Fakultät für Geographie sowie Professor Ruediger Mueller und Professor Donald Bruce, die beide als Research Ambassadors der Universität Bremen fungieren. Die Gäste wurden durch Dr. Mandy Boehnke, die Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, empfangen.
Austausch und Podiumsdiskussionen
In den Gesprächen mit Mitarbeitenden des International Office wurden verschiedene Pläne für Studierenden- und Lehrendenaustauschprogramme erörtert. Zudem fand ein Austausch mit dem Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien, der Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt (ADE) sowie dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften statt. Ein Höhepunkt der Reise war die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Decolonising scientific expeditions at sea and on land“, die von Jaclyn Cockburn geleitet wurde. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Referat Chancengleichheit und Diversität sowie dem MARUM organisiert, wie uni-heute.de ergänzt.
Die Universität Guelph, gegründet im Jahr 1964, trägt rund 30.000 Studierende und bietet ein breites Fächerspektrum an, einschließlich Geistes- und Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften sowie Veterinärmedizin. Die Kooperation zwischen der Universität Guelph und der Universität Bremen besteht seit 2012 und stellt einen wichtigen Bestandteil der internationalen strategischen Partnerschaften der Bremer Universität dar.
Die Bedeutung internationaler Kooperationen
Die Bremen-Guelph Lecture Series, die seit 2017 im Rahmen dieser Kooperation stattfindet, ist ein zentrales Element des gemeinsamen Engagements. Der Ursprung dieser Kooperation liegt im Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien und dem Projekt „Fiction Meets Science“, das von der Volkswagen Stiftung gefördert wurde. Jedes Jahr reisen zwischen drei und fünf Studierende sowie ein Professor im Rahmen kurzer Aufenthalte zwischen den beiden Institutionen, was die Vernetzung und Kooperation zwischen den Universitäten weiter vorantreibt.
Die Universität Bremen zeigt sich offen für neue Kooperationen und ist aktiv in internationalen Netzwerken, wie dem Baltic University Programme und zahlreichen Aktivitäten mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dies steht im Einklang mit dem Trend deutscher Hochschulen, sich verstärkt in internationalen Hochschulkooperationen zu engagieren, wie internationale-hochschulkooperationen.de feststellt. Im Jahr 2013 verabschiedete die HRK-Mitgliederversammlung einen Kodex, der qualitative Mindestanforderungen für Hochschulprojekte im Ausland festlegt, um die Qualität und interkulturelle Sensibilität in der internationalen Zusammenarbeit zu gewährleisten.
