Universität Potsdam und Levinson Stiftung: Neues Kapitel in der Rabbinerausbildung!
Am 7. Juli 2026 unterzeichneten die Universität Potsdam und die Nathan Peter Levinson Stiftung eine wegweisende Vereinbarung, die die Stiftung als An-Institut der Universität anerkennt. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Ausbildung von Rabbinerinnen, Rabbinern und Kantorinnen in Deutschland zu vertiefen und zu fördern. Die Universität, die 1991 gegründet wurde, zählt heute ungefähr 20.000 Studierende und spielt eine zentrale Rolle in der jüdischen Theologie durch ihre School of Jewish Theology.
Die Nathan Peter Levinson Stiftung, die im Jahr 2024 gegründet wurde, hat sich der Förderung von akademischer Qualität und Transparenz in der Ausbildung von jüdischen Religionsvertretern verschrieben. In diesem Rahmen betreibt die Stiftung unter anderem drei gleichwertige und paritätische Ausbildungsseminare: das Abraham J. Heschel Seminar für die konservative Rabbinerausbildung, das Regina Jonas Seminar für die liberale Rabbinerausbildung und das Louis Lewandowski Seminar für die Kantorenausbildung.
Gemeinsame Ausbildung und Werte
Die Anerkennung als An-Institut stärkt nicht nur die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und der Universität, sondern fördert auch die Entwicklung von Lehr- und Veranstaltungsangeboten. Diese Zusammenarbeit wird von erfahrenen Lehrkräften aus dem jüdischen Leben in Deutschland und weltweit begleitet, die die Studierenden auf ihren Weg in den Dienst jüdischer Gemeinden unterstützen.
Ein Schlüsselziel dieser Kooperation ist die langfristige Sicherung der Rabbiner- und Kantorenausbildung in Potsdam. Die Studienprogramme der Levinson Stiftung sind nahtlos in die Bachelor- und Masterstudiengänge an der School of Jewish Theology integriert und bieten den Studierenden eine fundierte Ausbildung, die auf akademischer Exzellenz beruht.
In der bisherigen zweijährigen Zusammenarbeit hat die Nathan Peter Levinson Stiftung bereits bedeutende Fortschritte erzielt. Die Stiftung bekräftigt durch diese Vereinbarung ihr Engagement für die Ausbildung liberaler und konservativer jüdischer Religionsführer, wobei der Fokus auf einem respektvollen und gleichwertigen Austausch der Traditionen liegt. Die Universität Potsdam hebt dadurch auch ihre Bedeutung als Bildungsstätte für die jüdische Gemeinschaft im deutschen Kontext hervor.
Die getroffene Vereinbarung stellt somit einen entscheidenden Schritt in der Schaffung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für zukünftige Rabbinerinnen, Rabbiner sowie Kantorinnen und Kantoren dar. Beide Institutionen hoffen, durch diese Kooperation nicht nur die Ausbildung zu verbessern, sondern auch die Sichtbarkeit und Anerkennung ihrer Zusammenarbeit weiter zu erhöhen.
Für detaillierte Informationen über die Nathan Peter Levinson Stiftung und die Ausbildungsseminare besuchen Sie bitte die Seiten der Universität Potsdam und der School of Jewish Theology der Universität Potsdam.
