Wissenschaftliche Heldentaten: Ehrungen und Stipendien für Forscher!
Am 2. Juli 2026 wurde ein herausragender Tag für die Universität Münster, gekennzeichnet durch mehrere bedeutende Auszeichnungen und Ehrungen. Unter den Preisträgern ist Prof. Dr. Jan vom Brocke, der Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik, der den renommierten „Design Science Research Lifetime Achievement Award“ erhält. Dieser Preis wird seit 2007 an Forscher verliehen, die außergewöhnliche Beiträge zur Design Science Research geleistet haben, was die Relevanz seiner Arbeit unterstreicht. Neben ihm wurde Prof. Dr. Harald Fuchs, ein Physiker, als neues Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, was seine bedeutende Rolle in der Forschung würdigt.
Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung von Prof. Dr. Annette Marohn. Als geschäftsführende Direktorin am Institut für Didaktik der Chemie erhielt sie den „Ars legendi-Fakultätenpreis“. Diese Ehrung zeichnet hervorragende Hochschullehre in Mathematik und Naturwissenschaften aus. Zudem wurde Dr. Rieke Schleinhege für ihre bemerkenswerte Forschung zu Bauchspeicheldrüsenkrebs mit dem Promotionspreis der Medizinischen Fakultät geehrt. Ihre Doktorarbeit, die ein Labormodell zur Untersuchung des Bindegewebes bei Bauchspeicheldrüsentumoren umfasst, zeigt, wie wichtig die Forschung für die medizintechnische Weiterentwicklung ist.
Forschung in der Alexander-von-Humboldt-Stiftung
Eine andere bedeutende Entwicklung sind die Alexander-von-Humboldt-Forschungsstipendien, die an mehrere Postdoktoranden der Universität Münster vergeben wurden. Dr. Julian Bertola wird unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Grünbart am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik forschen. Dr. Ayan Jati, unter Prof. Dr. Frank Glorius am Organisch-Chemischen Institut, sowie Dr. Isadora Gerheim de Vasconcellos Moreira, die bei Prof. Dr. Mana Gharun am Institut für Landschaftsökologie tätig sein wird, erhalten ebenfalls Stipendien. Diese Stipendien sind nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Möglichkeit, um internationale Forschungsprojekte zu fördern.
Darüber hinaus wird Dr. Mimasha Pandit, die an der Evangelisch-Theologischen Fakultät bei Dr. Perry Schmidt-Leukel forscht, und Dr. Ana Senkic am Physikalischen Institut unter Prof. Dr. Ursula Wurstbauer gefördert. Diese Auszeichnungen spiegeln die Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung wider, die seit 1860 für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit bekannt ist, wie Max-Planck-Gesellschaft betont.
Erinnerung an verlorene Kollegen
Die Universität Münster trauert zudem um mehrere verstorbene Mitarbeiter, deren Verlust in der akademischen Gemeinschaft schmerzlich spürbar ist. Stephan Bruns, Ulrich Budde, Werner Iber, Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer, Prof. Dr. Norbert Konegen, Prof. Dr. Peter Schüren und Dr. Reinhardt Wilhelm werden in Erinnerung bleiben.
Mit diesen Auszeichnungen und Erinnerungen zeigt die Universität Münster nicht nur ihre Stärke in der Forschung und Lehre, sondern auch den Zusammenhalt und die Wertschätzung innerhalb der akademischen Gemeinschaft.
