Am 28. April 2026 fand der fünfte Campus Expert Talk der IHK Lüneburg-Wolfsburg in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg statt. Dieser Austausch konzentrierte sich auf die zentrale Frage nach den Kompetenzen, die Unternehmen für die anstehenden Transformationen, die Fachkräftesicherung und die Digitalisierung benötigen. Vertreter aus verschiedenen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft nahmen an der Diskussion teil, um die drängenden Herausforderungen der Zeit zu beleuchten.
In einer zunehmend digitalisierten Welt sind die Themen Zukunftskompetenzen für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und die Integration von KI in Produktionsorganisation und Qualität von größter Bedeutung. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen internationaler Wirtschaftsbeziehungen in einer Zeit globaler Unsicherheit und die Herausforderungen des Unternehmertums mit digitalen Geschäftsmodellen ausführlich erörtert.
Kompetenzen der Zukunft
Ein zentrales Ergebnis des Talks war die Erkenntnis, dass Fachkräftesicherung, Innovationsfähigkeit und Standortentwicklung eng miteinander verbunden sind. IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann betonte in seiner Rede die essenzielle Rolle des Austauschs zwischen Unternehmen und Wissenschaft. Er hob hervor, dass durch diesen Dialog nicht nur aktuelle Probleme angegangen, sondern auch Konzepte zur Zukunftsgestaltung entwickelt werden können.
Prof. Dr. Markus Reihlen von der Leuphana Universität unterstrich die praktische Wirksamkeit wissenschaftlicher Expertise in den Diskussionen. Dies zeigt sich in der Relevanz der besprochenen Themen, die nicht nur theoretisch von Bedeutung sind, sondern auch konkrete Auswirkungen auf die Praxis haben.
Format und Zielsetzung des Austauschs
Der Campus Expert Talk kombinierte fachlichen Austausch mit persönlichen Begegnungen, was den Dialog zwischen den Teilnehmenden förderte. Nach den Grußworten fanden die Diskussionen in kleinen Runden statt, in denen Tischpatinnen und Tischpaten eine zentrale Rolle spielten. Diese Formate ermöglichten einen intensiven Austausch über spezifische Themen und lieferten wertvolle Erkenntnisse.
Der Abschluss der Veranstaltung beinhaltete eine Zusammenführung der zentralen Erkenntnisse und einen offenen Austausch. Ziel dieses Formats ist die Stärkung des Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Sichtbarmachung von Unternehmensbedarfen und die Initiierung neuer Kooperationen sowie Forschungsprojekte in Lüneburg. Die aktive Gestaltung der Zukunft durch solche Initiativen wird als unerlässlich erachtet, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen.