In der heutigen Zeit, in der Umweltschutz und aktive Mobilität großgeschrieben werden, setzt die Veranstaltung „Schulradeln Baden-Württemberg“ ein Zeichen. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 1. Mai bis 30. September 2026 möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Unterstützt wird diese Initiative vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das besonders für die Schülerinnen und Schüler in Karlsruhe ein attraktives Incentive bietet: Ein Eiswagen für die Schule mit den meisten geradelten Kilometern. Diese Aktion, die am 28. Juni startet, findet zeitgleich mit der überregionalen Kampagne „STADTRADELN“ statt.

Das „Schulradeln“ ist Teil des MOVERS-Programms, welches bereits im Frühjahr 2022 initiiert wurde, um den Schulweg für Schülerinnen und Schüler sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Der Fokus liegt auf der Reduzierung des Elterntaxis bis 2030 um die Hälfte. Die Landesregierung von Baden-Württemberg, vertreten durch drei Ministerien – Verkehrsministerium, Innenministerium und Kultusministerium – unterstützt diese Bestrebungen. Hierbei zeigt sich bereits eine positive Bilanz: Über 130.000 Schüler haben in den letzten zwei Jahren durch Aktionen wie das Schulradeln zum Fahrradfahren motiviert werden können, was zu einer Einsparung von rund 3.000 Tonnen CO2 geführt hat.

Vielfältige Angebote für Schulen

MOVERS bietet nicht nur Anreize, sondern setzt auch auf eine aktive Beratungsstruktur. So konnten bereits über 1.000 Schulen und 360 Kommunen von der zentralen Servicestelle profitieren, die in den letzten Jahren zahlreiche Vor-Ort-Beratungen durchgeführt hat. Dabei werden beispielsweise Schulwegpläne entwickelt und Schulen als „Fahrradfreundlich“ ausgezeichnet. Verkehrsminister Winfried Hermann hebt hervor, dass diese Maßnahmen ein Umdenken bei Eltern und Schülern anstoßen.

Die Initiative geht über das Fahrradfahren hinaus: Mit Programmen wie „Schulwegprofis“ werden über 25.000 Grundschüler spielerisch an selbstständige Mobilität herangeführt. „Dank dieser Maßnahmen stärken wir nicht nur die Sicherheit und Selbstständigkeit der Kinder, sondern tragen auch aktiv zum Klimaschutz bei“, so Innenminister Thomas Strobl, der die Wichtigkeit der Präventionsarbeit betont.

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Mit weiteren Aktionen und Bausteinen, die 2025 geplant sind, wird das Programm MOVERS kontinuierlich über Kongresse und Messen präsent sein, um die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Schulen weiter auszubauen. Das Anliegen ist klar: die selbstaktive und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg nachhaltig zu fördern und das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Bewegung zu stärken.

Das Engagement des KIT und der Landesregierung zeigt, dass nicht nur der Klimaschutz im Fokus steht, sondern auch die greifbaren positiven Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der jüngeren Generation. „Schulradeln“ steht damit exemplarisch für innovative Ansätze, die Schule, Umwelt und Mobilität in Einklang bringen.

Für weitere Informationen und um mit der eigenen Schule teilzunehmen, besuchen Sie bitte die Webseiten von KIT und aktivmobil-bw.de.