Universität Hohenheim belegt Spitzenplatz in der Internationalisierung!
Die Universität Hohenheim in Stuttgart hat sich als die aktivste Universität in Baden-Württemberg im Bereich der Internationalisierung etabliert. Laut Berichten des DAAD erzielte die Hochschule im Jahr 2025 bemerkenswerte Förderungen, wobei die Fördersumme pro Studierenden bei 388 Euro liegt. Damit nimmt Hohenheim den ersten Platz in Baden-Württemberg und den 24. Platz in Deutschland ein.
Die Gesamtförderung von 3,27 Millionen Euro für Stipendien und Projekte zeigt den großen Einsatz der Universität zur Unterstützung internationaler Initiativen. Ein besonders hervorzuhebendes Projekt ist das im Jahr 2025 gestartete Fachzentrum Afrika UKUDLA, das nachhaltige Ernährungssysteme fördert und durch über 707.000 Euro vom DAAD unterstützt wird. Dieses Engagement trägt erheblich zum internationalen Profil der Universität bei.
Strategien zur Internationalisierung
Die neue Bundesländerstrategie zur Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland setzt spannende Akzente für die kommenden Jahre. Ziel der Strategie, die von 2024 bis 2034 umgesetzt wird, ist die Steigerung der Attraktivität Deutschlands als Studien- und Forschungsstandort für internationale Studierende und Forschende. Um dies zu erreichen, werden bestehende Hindernisse überwunden, wie beispielsweise hohe Abbruchquoten internationaler Studierender und Mobilitätsbarrieren.
Die Strategie sieht vier zentrale Handlungsfelder vor: Die Hochschulen sollen als Motoren der internationalen Mobilität fungieren, rechtliche Rahmenbedingungen verbessert werden, internationale Zusammenarbeit gestärkt werden und die digitale Transformation genutzt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von interkulturellen Studienprogrammen und der Ansprache unterrepräsentierter Gruppen.
Initiativen und Programme
Ein Beispiel für das Engagement der Universität Hohenheim ist das Mobilitätsprogramm Erasmus+, das fast 645.000 Euro erhielt und rund 180 Studierenden Auslandsaufenthalte in Europa ermöglicht. Zusätzlich unterstützen Programme wie das bilaterale SDG-Graduiertenkolleg CLIFOOD mit 450.000 Euro vom DAAD und das Campus-Initiative BRICKS, das internationale Masterstudierende beim Berufseinstieg unterstützt, die Integration internationaler Studierender in das deutsche Hochschulsystem.
Die Universität Hohenheim hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, nicht nur die internationale Mobilität zu fördern, sondern auch langfristige Partnerschaften aufzubauen und die Ausbildung weiter zu verbessern. Besonders das DAAD-Agri-Alumni-Netzwerk, das mit 135.000 Euro zur nachhaltigen Landnutzung in Afrika beiträgt, zeigt, wie vielfältig die internationale Ausrichtung der Hochschule ist.
Mit all diesen Bestrebungen stellt die Universität Hohenheim einen wichtigen Akteur in der deutschen Hochschullandschaft dar und geht mit gutem Beispiel voran. Ihre Maßnahmen zur Internationalisierung finden nicht nur innerhalb der Hochschule, sondern auch durch die Umsetzung der neuen Bundesländerstrategie des DAAD Unterstützung. Diese Strategie wird über die Jahre hinweg regelmäßig evaluiert, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden.
