Was passiert gerade in der Bauindustrie? Aktuell ist viel Bewegung in der Branche, besonders wenn es um die Reduzierung von Lärm und Abgasen auf Baustellen geht. Baustellen sind oft noch von lauten, stinkenden Dieselmotoren geprägt, aber die Zeiten ändern sich. Immer mehr batterieelektrisch betriebene Maschinen und Fahrzeuge drängen auf den Markt. Dennoch bleibt der Durchbruch zu lokal emissionsfreien und energieeffizienten Baustellen eine Herausforderung, die an den Abläufen und dem Zusammenwirken der Akteure scheitert.

Neueste Entwicklungen aus dem Forschungsverbund ForBat@Bau zeigen, dass die Technische Universität München (TUM) die Initiative ergriffen hat, um dieses Problem anzugehen. Das Forschungsziel ist die Entwicklung eines integrierten Planungs- und Betriebstools, das nicht nur die Technologien für emissionsfreie Baustellen, sondern auch die Akteure miteinander vernetzt.

Der Forschungsverbund ForBat@Bau

Der Forschungsverbund hat seine Arbeit mit dem klaren Ziel aufgenommen, die Marktdurchdringung von batterieelektrischen Baumaschinen voranzubringen. Ziel ist es, durch innovative Software- und Hardwarelösungen mal richtig durchzustarten und lokal emissionsfreie sowie energieeffiziente Baustellen zu schaffen. Die benötigten Maßnahmen sind in vier zentrale Handlungsfelder gegliedert:

  • Antriebs- und Nebenverbraucherkonzepte, abgestimmt auf Lastprofile.
  • Entwicklung und Einsatzplanung intelligenter, modularer und multifunktionaler Batteriesysteme.
  • Softwaregestützte Planung und Steuerung von Bauprozessen und Energieflüssen.
  • Dynamische Flexibilisierung der Netzanschlüsse.

Diese Handlungsfelder sind allesamt darauf ausgelegt, die Effizienz und die Umweltbilanz von Baustellen erheblich zu verbessern. Die Ergebnisse der Forschung fließen in ein integriertes Planungs- und Betriebstool ein, das den Akteuren hilft, emissionsfreie Baustellen effizienter zu gestalten. Die Forschungsstiftung Bayern hebt hervor, dass solche Innovationsprojekte auch durch Veranstaltungen zur Dissemination der Ergebnisse gefördert werden.

Vorteile elektrischer Baumaschinen

Die Elektrifizierung von Baumaschinen gewinnt auch in der Bauindustrie an Bedeutung. Der Einsatz nachhaltiger und emissionsarmer Technologien bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Elektrische Baumaschinen stoßen kein CO₂ aus und reduzieren Emissionen, wie eine Studie der Stadt Zürich aus dem Jahr 2022 belegt. Demnach können bis zu 63 % weniger Treibhausgase und 67 % weniger Stickoxide emittiert werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein weiterer Pluspunkt: Die Lärmbelastung wird signifikant verringert, was besonders in urbanen Gebieten von großem Vorteil ist. Die Vorteile elektrischer Antriebe liegen auf der Hand: weniger Emissionen, eine nachhaltigere Ressourcennutzung und eine verbesserte Luftqualität. Neueste Entwicklungen zeigen zudem, dass moderne Batteriesysteme recycelt und für Zweitnutzungen verwendet werden können. ATECH Antriebstechnik stellt fest, dass diese Technologien in der Lage sind, die Umweltauswirkungen der Bauindustrie drastisch zu reduzieren.

Alles in allem scheinen wir auf dem besten Weg zu sein, die Bauindustrie umweltfreundlicher und effizienter zu gestalten. Der Forschungsverbund ForBat@Bau bietet vielversprechende Ansätze, um die Herausforderungen in diesem Bereich gemeinsam zu bewältigen. Wer jetzt ein gutes Händchen hat und in die richtige Technologie investiert, könnte sich auf eine sehr erfolgreiche Zukunft freuen.