Am 10. April 2026 war die Universität Passau Schauplatz eines bedeutenden Besuchs. Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk kam, um sich über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven der Universität im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland zu informieren. Empfangen wurde er von der neuen Universitätsleitung, bestehend aus Präsident Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann, Vizepräsident Prof. Dr. Harald Kosch sowie Kanzlerin Barbara Tasch.

Was steckt hinter der Hightech Agenda? Der Bund hat die Umsetzung dieser Agenda entscheidend vorangetrieben, um Deutschland als führenden Standort für neue Technologien zu etablieren. Hierfür wurde im Juli 2025 eine Neuausrichtung der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik beschlossen. Die Agenda fokussiert sich auf Investitionen in Schlüsseltechnologien, die die Wirtschaftskraft stärken und neue Arbeitsplätze schaffen sollen.

Forschung und Entwicklung im Fokus

Der Austausch zwischen Dr. Jungk und den Vertreter:innen der Universität drehte sich um den aktuellen Strategieprozess der Einrichtung sowie die Chancen, die sich aus der Hightech Agenda ergeben. Stolz präsentierte die Universität Passau ihre neu definierten Forschungsprofil- und -potenzialfelder. Zu den etablierten Profilfeldern zählen Cybersicherheit und Datenschutz, digitale Plattformen, resiliente Demokratien sowie KI und Sprache. Zukünftig will die Universität ihre Potenzialfelder in den Bereichen nachhaltiger Wandel, vernetzte Gesundheit und europäische Identitäten weiter ausbauen.

Dr. Jungk zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung der Universität und den neuen Möglichkeiten, die die Hightech Agenda Bayern sowie die deutschlandweite Hightech Agenda bieten. Diese Leitstrategie des Bundesministeriums trägt dazu bei, Zukunftstechnologien zu stärken und schafft damit ideale Voraussetzungen für Drittmittelprojekte und eine verstärkte Profilbildung der Institutionen.

Schlüsseltechnologien im Blick

Laut der Hightech Agenda Deutschland stehen sechs Schlüsseltechnologien im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung sowie Technologien für klimaneutrale Mobilität. In diesen Bereichen möchte die Bundesregierung durch schnellere Forschung, Entwicklung und Verwertung die Innovationskraft und Wirtschaftlichkeit steigern.

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Eine wichtige Strategie ist die Mikroelektronik-Strategie, die darauf abzielt, Deutschland als führenden Halbleiterstandort in Europa zu sichern. Auch in der Fusionsforschung sollen über zwei Milliarden Euro bis 2029 investiert werden, um das erste Fusionskraftwerk in Deutschland zu errichten. Die Hightech Agenda fungiert als Katalysator für eine neue Innovationsoffensive, die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen will.

Auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Start-ups und Investoren ist ein zentraler Aspekt der Agenda. Die Verantwortung für die Innovationskraft Deutschlands liegt dabei in den Händen dieser Akteure. Besonders angesprochen werden auch junge Menschen, um deren Begeisterung für neue Technologien zu wecken.

Die Hightech Agenda ist also mehr als nur ein politisches Vorhaben; sie ist eine Mitmach-Agenda. Interessierte können sich aktiv an der Förderung von Innovationsprozessen beteiligen. Wer mehr Informationen benötigt, kann sich direkt an das Hightech Agenda Team wenden und wird Teil dieser spannenden Entwicklung in Deutschland.

Mehr Details über diesen bedeutenden Tag und die Zukunft der Hochschularbeit in Passau finden Sie in den Berichten von uni-passau.de, bundesregierung.de und hightech-agenda-deutschland.de.