Die Universität Passau kann auf eine erfolgreiche drei Jahre währende Reise im Zentrum für Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN) zurückblicken. Dieses Zentrum, das seit 2023 besteht, hat sich zur Aufgabe gemacht, Hochschulen in Bayern bei der Entwicklung gemeinsamer Konzepte für nachhaltigen Betrieb und Klimaneutralität zu unterstützen. Dabei war die Passauer Universität eine der acht Trägerhochschulen, die aktiv an der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit mitgewirkt hat.

Ein Highlight in diesem Engagement war der Austausch zwischen den bayerischen Hochschulen, der durch zahlreiche digitale Informationsveranstaltungen gefördert wurde. Themen wie Energie- und Umweltmanagementsysteme sowie das Energieeffizienzgesetz standen dabei im Fokus. Über die Jahre hinweg hat die Universität maßgeblich zur Unterstützung von sechs Arbeitsgruppen beigetragen, die sich mit speziellen Themen wie Klimaschutzmanagement, nachhaltigem Betrieb und Green IT beschäftigen.

Engagement und Kooperation

Das BayZeN fungiert als Plattform, die Austausch und Vernetzung in Bereichen wie Forschung, Lehre und Innovation fördert. Florian Stelzer, der thematische Koordinator des BayZeN für die Universität Passau, hebt hervor, dass der wertvolle Austausch mit anderen Hochschulen für die Weiterentwicklung von Konzepten in der Hochschulbildung entscheidend ist. Prof. Dr. Werner Gamerith ergänzt, dass die aktive Mitwirkung der Universität Passau zur nachhaltigen Hochschulentwicklung in Bayern einen wichtigen Beitrag leistet.

Ein bedeutender Schritt war der Aufbau von Arbeitsgruppen, die auch nach dem Engagement der Universität Passau weiterhin operativ bleiben können. Daraus entstanden Produkte wie ein Beschaffungs- und Entsorgungsleitfaden sowie Maßnahmenkataloge zu Themen wie Klimaschutz und Green IT, die das Engagement der Hochschulen über die drei Jahre hinweg festigten.

Ein einzigartiger Thinktank

Bayern hat zudem das BayZeN als „grünen“ Thinktank etabliert, der die Bündelung von Ressourcen und die Schaffung einer übergreifenden Organisationsstruktur in den Mittelpunkt stellt. Die Gründung des Zentrums geht zurück auf das 2012 entstandene Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (NHNB), dessen Rahmenbedingungen sich über die Jahre gewandelt haben. Wissenschaftsminister Markus Blume sprach bei der Vorstellung des BayZeN von der Notwendigkeit, die Zusammenarbeit der Hochschulen mit unterschiedlichen Profilen für eine nachhaltige Entwicklung zu intensivieren.

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Vertreter von sechs bayerischen Hochschulen, darunter die Universität Passau, unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die langfristige Ausrichtung des BayZeN hat nicht nur ökologische, sondern auch soziale Perspektiven im Visier, und bindet die Meinungen und Bedürfnisse der Studierenden ein. Die Zusammenarbeit mit der Landes-Asten-Konferenz Bayern ist hierbei ein ganz besonderes Anliegen.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass die Universität Passau und das BayZeN untrennbar miteinander verbunden sind, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit und den Klimaschutz in der Hochschullandschaft voranzubringen. Die Lehre von heute soll die Studierenden auf morgen vorbereiten – und das mit einem klaren Fokus auf eine nachhaltige Zukunft. Mehr Informationen über die Entwicklungen und Angebote des BayZeN finden Sie in den Pressemeldungen der Universität Passau und den Meldungen des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.