39 neue Mediziner feiern Abschluss: Ein Meilenstein für Schwerin!
Die MSH Medical School Hamburg und die Helios Kliniken Schwerin haben am 3. Juli 2026 ihren zweiten Abschlussjahrgang in der Humanmedizin verabschiedet. In einer feierlichen Zeremonie im Goldenen Saal in Schwerin feierten insgesamt 39 Absolventinnen und Absolventen ihren Studienabschluss. Diese Veranstaltung zog neben den frischgebackenen Mediziner:innen auch Familienangehörige, Lehrende sowie Gäste aus Wissenschaft und Politik an.
Die Studierenden haben während ihres Studiums die Möglichkeit erhalten, frühzeitig praktische Erfahrungen in der Patientenversorgung zu sammeln. Die praktische Ausbildung fand am Universitären Campus der MSH in Schwerin, insbesondere in den Helios Kliniken, statt. Prof. Dr. med. Oliver Heese, Dekan der Fakultät Medizin der MSH, hob die wichtige Kooperation zwischen der MSH und den Helios Kliniken hervor, die sich positiv auf die Ausbildung der künftigen Ärztinnen und Ärzte auswirkt.
Interdisziplinäre Ausbildung mit Vision
Die Medical School Hamburg bietet eine interdisziplinäre Ausbildung für Health Professionals an, um den steigenden Bedarf an neuen Qualifikationsprofilen in der Gesundheitsbranche zu decken. Durch die Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in gemischten Teams – bestehend aus Gesundheitsökonomen, Psychologen, Juristen und Sozialwissenschaftlern – werden Absolventen optimal auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen vorbereitet. Es wird Wert auf eine hohe Lehrqualität gelegt, unterstützt von hochqualifizierten Professoren und kontinuierlichen Evaluierungen der Studiengänge. Diese Ausbildungsstruktur ist nicht nur für die Studierenden, sondern auch für das gesamte Gesundheitssystem von großer Bedeutung.
Ein bemerkenswertes Detail ist, dass etwa zehn Prozent der Absolvent:innen beabsichtigen, ihre ärztliche Laufbahn in Mecklenburg-Vorpommern zu starten. Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung, sondern helfen auch, dem Mangel an Fachkräften in der Region entgegenzuwirken.
Die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung
Die Themen, die die Gesundheitsberufe zurzeit beschäftigen, sind vielfältig. Auf der 34. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen in Berlin wurde u.a. über die Charta der schwerstkranken und sterbenden Menschen diskutiert. Diese Charta hat für die Gesundheitsfachberufe eine große Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen, die mit dem Anstieg von schwerstkranken und pflegebedürftigen Menschen einhergehen. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, stellte klar, dass die Gesellschaft verpflichtet ist, Schwerstkranken und Sterbenden ein würdiges Lebensende zu ermöglichen.
Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen ist in diesem Kontext unerlässlich, um effektive Lösungen zu finden und die Qualität der Versorgung zu sichern. Der Dialog über sensitive Themen wie den ärztlich assistierten Suizid und die Wünsche der Patienten bezüglich ihres Lebensendes bleibt wichtig. Offene Kommunikation und interprofessionelle Zusammenarbeit sind Schlüsselfaktoren, um die Herausforderungen des Gesundheitswesens zu meistern.
Insgesamt zeigen die Absolvent:innen der MSH Medical School Hamburg, dass sie nicht nur gut ausgebildet sind, sondern auch bereit, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und Verantwortung in ihrem Berufsfeld zu übernehmen. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die Gesundheitsbranche immer neuen Anforderungen gegenübersteht.
