Anita Traninger erhält Berliner Wissenschaftspreis für ihre Forschung!
Am 30. Juni 2026 wurde im festlichen Rahmen des Roten Rathauses in Berlin der diesjährige Berliner Wissenschaftspreis verliehen. Bei dieser besonderen Gelegenheit wurde Professorin Dr. Anita Traninger von der Freien Universität Berlin ausgezeichnet. Ihr werden herausragende Beiträge zur Erforschung der Literatur und Wissenskulturen der Frühen Neuzeit attestiert, wofür sie mit einem Preisgeld von 40.000 Euro bedacht wurde. Diese Summe kommt der Institution zugute, an der die bemerkenswerten Leistungen erbracht wurden, und ist Teil eines seit 2008 jährlich verliehenen Preises für hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung, wie fu-berlin.de berichtet.
Traningers Arbeiten sind nicht nur von thematischer Spannweite geprägt, sondern zeigen auch eine bemerkenswerte konzeptionelle Innovationskraft. Sie hat entscheidend zur Entwicklung des Exzellenzclusters „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“ beigetragen und ist Mitbegründerin des Forschungszentrums „echo – Center for the Study of Rhetoric between Old and New Media“. Diese Institution wurde unter anderem mit Mitteln aus dem renommierten Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG aufgebaut, den sie 2023 erhielt. In ihrer Dankesrede betonte Traninger die Bedeutung des Preises für ihre wissenschaftliche Arbeit und ihre enge Verbindung zu Berlin.
Engagement für Diversität und Chancengerechtigkeit
Nicht nur im akademischen Bereich macht Traninger Schlagzeilen. Sie weiß auch, wie wichtig Diversität und Chancengerechtigkeit sind und setzt sich aktiv für diese Werte ein. Ausdruck findet dies unter anderem in ihrem Lehrprojekt „Understanding University: Die Rhetoriken der deutschen Universität“. Interessanterweise war sie auch die Erste in ihrer Familie, die ein Studium aufnahm, und hebt damit die Bedeutung von Bildung für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung hervor.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung von Professorin Dr. Caterina Schürch von der Technischen Universität Berlin, die den Nachwuchspreis erhielt. Ihre Forschungsarbeiten zur Wissenschaftsgeschichte und deren Einfluss auf moderne Lebenswissenschaften beleuchten wichtige Verflechtungen zwischen Biologie, Physik und Chemie. Ihre Bemühungen um Transparenz in den wissenschaftlichen Arbeitsweisen sind ebenso bemerkenswert. Wie berlin.de feststellt, wird auch auf ihre Rolle beim Verständnis für Forschung in der Gesellschaft hingewiesen.
Diese Verleihung zeigt einmal mehr, wie wertvoll engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Forschung und den Bildungstransfer sind. Sie bringen nicht nur ihre Expertise ein, sondern tragen auch dazu bei, das akademische Umfeld nachhaltig zu gestalten und für zukünftige Generationen zu öffnen.
