Die Universität Vechta hat in der Zeit vom 12. bis 18. April 2026 eine spannende Spring School mit dem Titel „Empirical Approaches to Health & Medical Sociology“ ausgerichtet. In diesem internationalen Austausch kamen 16 Teilnehmer:innen aus Prag, Krakau, Urbino und Vechta zusammen, um sich intensiv mit den Herausforderungen und Zukunftsfragen der Gesundheits- und Medizinsoziologie zu befassen. Das Kursangebot wurde im Rahmen eines Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) realisiert, dessen Ziel es war, Masterstudierenden und Promovierenden wertvolle Werkzeuge zur kritischen Weiterentwicklung ihrer Forschungsansätze zu bieten.

Ein zentrales Element des Programms war die Auseinandersetzung mit ethischen und methodologischen Grundlagen, inklusiven und partizipativen Forschungsansätzen sowie der Förderung internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Auftaktveranstaltung umfasste Keynotes von herausragenden Expert:innen wie Prof. Dr. Patricia Hilário von der Universidade de Lisboa und Prof. Dr. Alice Scavarda von der Università di Torino. Im weiteren Verlauf der Woche konnten die Teilnehmenden in Workshops und Gruppenarbeiten ihre Kenntnisse vertiefen und kreative Forschungsmethoden sowie partizipative Ansätze zur Gesundheitsforschung erproben.

Einblicke in moderne Methodologien

Neben der Diskussion aktueller Themen aus der Gesundheits- und Medizinsoziologie erhielten die Teilnehmer:innen auch die Gelegenheit, den „QualiService“ an der Universität Bremen kennenzulernen, ein Supportangebot für die Arbeit mit qualitativen Forschungsdaten. Den Abschluss der Spring School bildete ein Vortrag von Prof. Dr. François Höpflinger aus Zürich, der die jüngsten Entwicklungen in der medizinsoziologischen Forschung adressierte. Prof. Dr. Andrea Teti, als Mitorganisatorin der Veranstaltung, hob die Bedeutung der europäischen Vernetzung von Forschung und Lehre an der Universität Vechta hervor und betonte die Rolle solcher Austauschformate für die Forschungsgemeinschaft.

Die Veranstaltung entstand in enger Zusammenarbeit mehrerer Universitäten und der European Sociological Association (ESA). Ein besonderes Dankeschön galt dem International Office der Universität Vechta, das maßgeblich zur Organisation des Programms beitrug. Auch die Initiative von Prof. Dr. Gertrud Backes, die eine kostenfreie Unterbringung der Teilnehmenden ermöglichte, wurde gewürdigt.

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Vernetzung für zukunftsorientierte Forschung

Ein Blick auf den größeren Kontext der Veranstaltung zeigt, dass die Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung e.V. (GTPF) eine Schlüsselrolle spielt. Als Fachgesellschaft für die transdisziplinäre und partizipative Forschung ist es ihr Ziel, Forschende, Lehrende und Praxispartner:innen zusammenzubringen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen. Die GTPF fördert die Professionalisierung und Etablierung dieser Forschungsansätze in Deutschland. Mitglieder dieser Gemeinschaft bringen eine Vielzahl von Disziplinen, Ansätzen und Methoden in ihre Arbeit ein, was die Vielfalt und Dynamik der Forschungslandschaft unterstreicht.

In der ersten Jahreshälfte 2026 steht zudem eine Arbeitstagung der GTPF in Eberswalde auf dem Programm, die den Austausch von Perspektiven und Erfahrungen unter den Mitgliedern fördern soll. So bleibt die transdisziplinäre und partizipative Forschung ein aktives und sich entwickelndes Feld, das durch Veranstaltungen wie die Spring School an der Universität Vechta weitere Impulse erhält.

Für detaillierte Informationen zur Spring School und zur GTPF besuchen Sie die entsprechenden Seiten: Universität Vechta, GTPF, TU Berlin.