Die Freude an Literatur und Übersetzung ist unübersehbar, wenn es um die neue Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin geht. Ab dem Wintersemester 2026/27 wird die vielseitige Larissa Bender diese bedeutende Position einnehmen. Die Professur, die erstmals 2007 vom Deutschen Übersetzerfonds und der Freien Universität Berlin eingerichtet wurde, hat sich seither als zentraler Ort für die Reflexion über Methoden und Theorien des literarischen Übersetzens etabliert. Dies ist im deutschsprachigen Raum ein einzigartiges Angebot.

Bender ist längst eine feste Größe in der Literaturvermittlung, insbesondere wenn es um arabischsprachige Literatur in Deutschland geht. Nach ihrem Studium der Islamwissenschaft, Kunstgeschichte, Soziologie und Ethnologie in Köln und an der FU Berlin wirkte sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Entwicklungszusammenarbeit und der Sprachlehre. Ihre Leidenschaft für die arabische Literatur zeigte sich in zahlreichen Übersetzungen, etwa von autoren wie Samer Yasbek und Khaled Khalifa. Die beeindruckende Liste ihrer Übersetzungen umfasst auch Gedichte, Theaterstücke und dokumentarische Texte, zuletzt die gemeinsame Arbeit mit Leonie Nückell an Samar Yazbeks „Gaza – Überlebensberichte aus einem zerstörten Land“, die 2026 veröffentlicht wurde.

Ein Blick auf Benders Engagement

Larissa Bender bringt nicht nur reichlich Erfahrung als Übersetzerin mit, sondern hat auch zahlreiche Workshops geleitet, um geflüchteten Jugendlichen das Schreiben und Übersetzen näherzubringen. Ihre Kurse für arabische Kinder und Jugendliche zählen zu ihrer besonderen Leidenschaft. Zudem war sie im Sommersemester 2023 als Gastdozentin an der Universität Köln aktiv. Ihr Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, das sie 2018 für ihr kulturelles und bildungspolitisches Engagement von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhielt. 2025 folgte der Scheich-Hamad-Preis für Übersetzung und internationale Verständigung.

Die Erwartungen an die Antrittsvorlesung von Bender sind hoch. Sie findet am 5. November 2026 um 19 Uhr im Refugio Berlin statt, wo sie sicherlich viele Zuhörer mit ihrem Wissen und ihrer Begeisterung für die Poetik der Übersetzung fesseln wird. Eine gesonderte Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung wird in Kürze veröffentlicht.

Die Professur im Kontext

Der Namenspatron der Gastprofessur, August Wilhelm von Schlegel, ist nicht nur aufgrund seiner philologischen Arbeiten bekannt, sondern auch für seinen Einfluss auf die literarische Übersetzung. Bender wird nun diese Tradition weitertragen. Ihre Rolle an dieser Institution ist nicht nur eine Auszeichnung für ihre bisherigen Leistungen, sondern auch eine Chance, das Verständnis für Übersetzungsprozesse in der Literatur zu vertiefen und neue Impulse zu setzen.

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Möchten Sie mehr über die Arbeit von Larissa Bender erfahren? Besuchen Sie ihre persönliche Webseite für weitere Informationen über ihr umfangreiches Schaffen und Engagement in der Literaturwelt: larissa-bender.de. Auch die offizielle Pressemitteilung ist eine gute Anlaufstelle, um mehr über die Gastprofessur zu erfahren: FU Berlin.