Vom 5. bis 8. Oktober 2026 lädt die Zeitschrift Marxistische Erneuerung (Z) zur Marxistischen Studienwoche 2026 ins Haus der Jugend ein. Das Thema lautet „Internationale Rechtsentwicklung und historischer Faschismus“. Angesprochen sind vor allem Studierende und junge Aktive. Auf dem Plan stehen Vorträge, Diskussionsrunden, Arbeitsgruppen mit gemeinsamer Lektüre und Diskussion sowie ein kulturelles Rahmenprogramm.

Heute, am 3.10.2026, laufen die letzten Vorbereitungen. Als Ort ist die FU Berlin angegeben; das Programm selbst nennt für die Veranstaltung das Haus der Jugend. Wer mehrere Tage mitdiskutieren, lesen und abends noch zusammenkommen möchte, sollte also etwas Ausdauer mitbringen. Anmeldung ist über das Anmeldeformular der Zeitschrift Marxistische Erneuerung möglich.

Vier Tage, vier Schwerpunkte

Los geht es am Montag, 5. Oktober, unter der Überschrift „Wohin entwickelt sich die Bundesrepublik?“. Ab 12:30 Uhr ist Einchecken, um 13:30 Uhr folgt die Eröffnung. Von 14:30 bis 16:00 Uhr spricht Sebastian Friedrich aus Hamburg über die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik sowie ihre Ursachen und Triebkräfte im „Superwahljahr“ 2026. Nach einer Pause geht es von 16:30 bis 18:00 Uhr mit Nicole Mayer-Ahuja von der Universität Göttingen weiter: Konkurrenz, Missachtung und Arbeitsleid stehen ebenso auf ihrem Programm wie solidarische Arbeitspolitik als Antifaschismus.

Ab 18:00 Uhr gibt es Abendessen. Thomas Sablowski aus Frankfurt am Main widmet sich von 19:30 bis 21:00 Uhr Deutschlands Stellung in der neuen Weltordnung, Hegemoniekrisen und imperialistischen Rivalitäten als Kontext autoritärer Entwicklungen. Ab 21:00 Uhr ist ein gemeinsamer Abend zum Kennenlernen vorgesehen – weniger Podium, mehr Ankommen.

Der Dienstag, 6. Oktober, trägt den Titel „Geschichte und Gegenwart – Theoretische Analyse(n)“. Nach dem Frühstück ab 7:00 Uhr spricht Gerd Wiegel von der Z in Berlin von 9:00 bis 10:15 Uhr über historischen Faschismus und aktuelle Rechtsentwicklung aus geschichts- und theoriebezogener Perspektive. Jan Rehmann von der Freien Universität Berlin nimmt sich anschließend, von 10:45 bis 12:00 Uhr, der Faschisierung in den USA aus ideologietheoretischer Sicht an.

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Nach dem Mittagessen ab 12:00 Uhr wird es praktisch: Von 14:00 bis 17:30 Uhr arbeiten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen mit gemeinsamer Lektüre und Diskussion. Das Abendessen beginnt ab 18:00 Uhr, ab 20:00 Uhr folgt ein Liederabend mit den Partisanen von l’amour. Ein Abend, an dem vermutlich nicht jedes Gespräch beim ersten Lied endet.

Internationale Perspektiven und linke Antworten

Am Mittwoch, 7. Oktober, geht es um „Internationale Entwicklungen und aktuelle Probleme“. Frühstück gibt es ab 7:00 Uhr. Jörg Kronauer von German Foreign Policy in London spricht von 9:00 bis 9:45 Uhr über die globale Rechte sowie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Peter Wahl aus Worms behandelt von 10:00 bis 10:45 Uhr die neue Rechte in Frankreich und antifaschistische Traditionen.

Von 11:00 bis 11:45 Uhr folgt Ingar Solty von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin mit einem Beitrag zu Trump und Meloni sowie zur Krise bürgerlicher Herrschaft. Danach moderiert die Z von 11:45 bis 12:15 Uhr eine gemeinsame Diskussion der Beiträge. Mittagessen gibt es ab 12:15 Uhr, die Arbeitsgruppen mit Lektüre und Diskussion treffen sich erneut von 14:00 bis 17:30 Uhr. Nach dem Abendessen ab 18:00 Uhr beginnt um 20:00 Uhr ein Filmabend.

Am Donnerstag, 8. Oktober, steht „Linke und Antifaschismus“ auf dem Programm. Sabine Nuss aus Berlin eröffnet den Tag von 9:00 bis 10:15 Uhr mit einem Beitrag zur antifaschistischen Wirtschaftspolitik. Von 10:30 bis 12:00 Uhr diskutieren unter dem Titel „Linke und Antifaschismus heute“ Johanna Bröse von der Universität Köln, Lukas Hezel vom Verein zur Bewahrung der Demokratie in Stuttgart, Ulrich Schneider von der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer in Kassel und Astrid Zimmermann von Jacobin in Berlin. Die Moderation übernimmt die Z.

Nach dem Mittagessen ab 12:00 Uhr geht es von 13:00 bis 14:30 Uhr in die Abschlussdiskussion – mit Berichten und offenen Fragen aus den Arbeitsgruppen. Eine Feedbackrunde zur Tagung ist von 14:45 bis 15:30 Uhr angesetzt. Danach ist Schluss, jedenfalls laut Ablaufplan.

Was die Zusatzdokumente hergeben

Ein als PDF vorliegendes Dokument trägt den Titel „Programm Marxistische Studienwoche 2026“. Es wurde mit Canva erstellt, umfasst zwei Seiten und nennt als Internetadresse www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de. Laut PDF-Metadaten ist Claudia D. als Autorin angegeben; erstellt und geändert wurde das Dokument am 30. Juni 2026. Lesbare zusätzliche Artikelinhalte enthält die Datei nicht: Der gelieferte Text besteht hauptsächlich aus technischen PDF-Rohdaten, und das eigentliche Programm ist daraus nicht extrahierbar.

Auch die zusätzlich bereitgestellte PDF der Rosa-Luxemburg-Stiftung liefert keinen lesbaren Nachrichtenartikel. Der Text enthält ausschließlich komprimierte beziehungsweise binäre PDF-Daten. Sachliche Stichpunkte lassen sich daraus nicht erstellen. Für die Studienwoche bleibt damit der veröffentlichte Ablauf entscheidend: vier Tage, dicht getaktete Debatten, Lektüregruppen – und abends Lieder oder Film statt noch einer weiteren PowerPoint.

Quelle: https://www.frankfurter-info.org/news/marxistische-studienwoche-2026
Weitere Angaben: https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/kontext/controllers/document.php/1321.ae4ab6.pdf
Zusatzdokument: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte/Manuskripte_26_Faschismusstudie.pdf