Sophie Ahrens gewinnt den prestigeträchtigen CineCoPro Award 2026!
Bei der Verleihung der Preise beim 43. FILMFEST MÜNCHEN am vergangenen Samstag wurde der renommierten CineCoPro Award, der höchstdotierte Preis für deutsche Koproduzent:innen, an den Film „Strange River“ vergeben. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird jährlich verliehen. Die Jury, bestehend aus Kate Solomon, Fred Burle und Tobias Walker, wählte den Film unter zwölf internationalen Koproduktionen mit deutscher Beteiligung aus.
„Strange River“, der unter der Regie von Jaume Claret Muxart entstand, erzählt die Geschichte des 16-jährigen Katalanen Didac, der seine Sommerferien auf Radtour an der Donau verbringt und dabei an Liebeskummer leidet. Die Koproduzenten hinter dem Film sind Sophie Ahrens, Fabian Altenried und Kristof Gerega von Schuldenberg Films, die mit dieser Auszeichnung einen bedeutenden Erfolg feiern. Der Film wurde bereits auf den Filmfestspielen in Venedig 2025 in der Reihe Orizzonti gefeiert und startet am 27. August 2026 in den Kinos, bei Salzgeber im Verleih.
Erfolge für die deutsche Filmproduktion
Sophie Ahrens, geboren 1989 in London, hat sich mit ihrem Unternehmen Schuldenberg Films einen Namen gemacht. Die Produktionsfirma, die sie 2016 zusammen mit Gerega und Altenried gründete, hat sich das Ziel gesetzt, eine Heimat für Filmemacher*innen zu schaffen. Ahrens, die Angewandte Medienwirtschaft sowie Film- und Fernsehproduktion studierte, überzeugte bereits mit ihrem Abschlussfilm „Amazonen einer Grossstadt“, der 2021 beim Schweizer Kulturpreis als bester Abschlussfilm ausgezeichnet wurde. Für den CineCoPro Award 2026 gratulierte auch die FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein, die das Engagement von Schuldenberg Films lobte.
Im Rahmen des Filmfestes wurde zudem der Publikumspreis vergeben, der an den Film „Lieblingsmenschen – Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes & Amir“ ging. Diese berührende Geschichte über die Freundschaft zwischen dem 31-jährigen Amir, der als schwuler Flüchtling aus dem Iran kommt, und der 101-jährigen Agnes aus Berlin, hat die Herzen der Zuschauer gewonnen. Regisseurin Helena Hufnagel setzte das Drehbuch, verfasst von Malte Welding, gekonnt um. Auch dieser Film wurde vom FFF Bayern unterstützt, der ihn mit 600.000 Euro förderte und dessen Kinostart am 19. November 2026 bei X Verleih ansteht.
Insgesamt zeigt die diesjährige Verleihung der CineCoPro Awards die Vielfalt und Kreativität der deutschen Filmproduktion. Sowohl „Strange River“ als auch „Lieblingsmenschen“ stehen beispielhaft für mutige Geschichten, die über Grenzen hinweg erzählen und nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Der Preis, gestiftet vom FFF Bayern mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit und Förderung innovativer Filmprojekte.
