TU Braunschweig stärkt Familienfreundlichkeit – Neues Zertifikat verliehen!
In der letzten Woche hat die Technische Universität Braunschweig mit einer erfreulichen Nachricht auf sich aufmerksam gemacht: Sie hat erneut das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ erhalten. Dieses Zertifikat steht für die konstanten Bemühungen der Hochschule, familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen zu gewährleisten. Die Verleihung dieses Audits ist ein wichtiger Schritt, um Vielfalt von Lebensentwürfen und Familienformen in das Hochschulkonzept zu integrieren und somit die Studien- und Arbeitsbedingungen für alle Mitglieder der Hochschule zu verbessern. Der Prozess der Zertifizierung beinhaltet die systematische Verankerung dieser familienfreundlichen Ausrichtung in der Hochschulphilosophie und -strategie sowie eine regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen, um wirklich an den Bedürfnissen der Hochschulangehörigen orientiert zu sein.
Was bedeutet das konkret für die TU Braunschweig? Die Hochschule verfolgt kontinuierlich einen umfassenden Ansatz, der acht zentrale Handlungsfelder umfasst. Dazu zählen unter anderem Arbeits-, Forschungs- und Studienzeiten, die Organisation dieser Bereiche sowie Informations- und Kommunikationsstrategien. Das Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung, die sich über einen dreijährigen Turnus auszeichnet und sowohl Optimierungs- als auch Konsolidierungsphasen umfasst (Berufundfamilie.
Neues Handlungsprogramm an der HWR Berlin
Parallel dazu hat die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) ebenfalls Fortschritte in Richtung familiengerechter Hochschule gemacht. Am 14. Oktober 2025 unterzeichnete Präsident Prof. Dr. Jens Hermsdorf ein neues Handlungsprogramm, das die Fortführung des Audits „familiengerechte Hochschule“ sichert. Ziel ist es, nachhaltige Maßnahmen zu entwickeln, um ein familienfreundliches Umfeld für Studierende und Mitarbeitende zu schaffen. Es wurden zahlreiche Fokusgruppengespräche durchgeführt, um präzise Rückmeldungen von Hochschulmitgliedern zu den unterstützenden Maßnahmen zu sammeln und auf dieser Basis ein Programm für die nächsten drei Jahre zu entwickeln. Die Ergebnisse sind online auf der Website der HWR zugänglich (HWR Berlin.
Im Rahmen dieser Programme wird auf die Notwendigkeit eingegangen, strukturelle Themen zu erfassen und die kulturelle Verankerung familiengerechter Bedingungen in Hochschulen zu fördern. Dieses Engagement ist ein entscheidender Baustein, um eine positive Entwicklung der Studienbedingungen zu gewährleisten, was auch für die TU Braunschweig von großer Bedeutung ist.
Forschung und Veranstaltungen an der TU Braunschweig
Neben dem Fokus auf familiengerechte Bedingungen stehen an der TU Braunschweig auch spannende Forschungs- und Veranstaltungsprojekte auf der Agenda. Die International Max Planck Research School for Solar System Science feierte kürzlich ihre 250. Promotion, was einen bedeutenden Schritt in der internationalen Weltraumforschung darstellt. Zudem wird der Physik-Doktorand Tim Seifert bald an der Nobelpreisträgertagung in Lindau teilnehmen, die vom 28. Juni bis 3. Juli 2026 stattfindet. Solche Gelegenheiten fördern nicht nur die wissenschaftliche Vernetzung, sondern bieten auch eine Plattform für den Austausch von Ideen und Forschungsergebnissen.
Zu guter Letzt sind auch zahlreiche Events geplant, wie beispielsweise Semesterabschlusskonzerte der TU-BigBand, des Unichors und des TU-Orchesters, die Musik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ präsentieren werden. Ein Festival am Nordcampus am 3. Juli, das Studierende und Lehrende zusammenbringt, rundet das vielfältige Angebot ab. Dies sind alles Schritte, die das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Hochschule stärken (TU Braunschweig.
