In wenigen Tagen wird es in Frankfurt (Oder) lebendig, denn das Theater- und Performancefestival UNITHEA steht vor der Tür! Am 5. und 6. Juni 2026 lädt das Festival unter dem Titel „Tröste mich“ dazu ein, Trost auf vielfältige Weise zu erkunden. Veranstaltungsort ist das Kleist Forum, das in Zusammenarbeit mit dem MehrGenerationenHaus Mikado und anderen Partnern das kreative Geschehen ermöglicht. Die Studierenden der Europa-Universität Viadrina haben bei der Organisation wieder ihr gutes Gespür bewiesen und gemeinsam ein spannendes Programm auf die Beine gestellt.
In diesem Jahr greift das Festival das Thema Trost auf und widmet sich diesem vielschichtigen Begriff in verschiedenen Formaten. Dazu gehört unter anderem eine dokumentarische Performance des Cosmino Theatre mit dem Titel „Ay Kash/ کاش ای If Only“, die das Leben von elf jungen Frauen aus Afghanistan beleuchtet. Diese Aufführung findet am Freitag, den 5. Juni, um 18 Uhr auf der Studiobühne im Kleist Forum statt. Am Samstag, den 6. Juni, wird um 17.30 Uhr die Performance „Es war so hold und still geworden … Schon wieder morden! Roter Hunger“ von Roksana Vikaluk präsentiert, die sich mit dem Holodomor in der Ukraine auseinandersetzt.
Vielfältiges Programm und Begegnungen
Das Festival bietet nicht nur Theateraufführungen, sondern auch verschiedene partizipative Formate, Gespräche, Musik und spannende Begegnungen. Ein Highlight stellt die musikalische Lectureperformance „Linke Hände“ der Gruppe Hauen und Stechen dar, die sich mit Künstlerinnen der DDR beschäftigt; diese findet am Samstag, den 6. Juni, um 20 Uhr statt.
Für alle, die den Festivalort erkunden möchten, gibt es einen besonderen Stadtspaziergang durch die Obere Stadt. Künstler Thomas Roth und Michael Kurzwelly führen am Samstag, den 6. Juni, um 15 Uhr interessierte Besucher durch die Straßen, beginnend am MehrGenerationenHaus MIKADO. Nach dem Spaziergang lädt ein interkultureller Kaffeeklatsch im Kleist Forum zum Austausch ein.
Kostenfreie Teilnahme und besondere Förderung
Alle Veranstaltungen des Festivals sind kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich, um die Plätze zu sichern. Interessierte können sich unter www.unithea-festival.com oder https://kleistforum.de/ registrieren. Diese Jubiläumsausgabe des UNITHEA Festivals steht nicht nur für künstlerische Vielfalt, sondern auch für die Unterstützung durch zahlreiche Partner. So wird das Event gefördert durch das Land Brandenburg, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ, das Bundesministerium für Kultur und Medien sowie die Stadt Frankfurt (Oder) und weitere lokale Institutionen.
Das UNITHEA Festival hat sich mittlerweile einen festen Platz im kulturellen Leben der Region erarbeitet. Es geht bereits in die 25. Runde, nach einem Jahr, das durch besondere Herausforderungen geprägt war, und demonstriert damit die Resilienz und den Einfallsreichtum der lokalen Kulturszene. Informationen dazu und zu den Bewerbungsmodalitäten für kommende Beteiligungen werden auf den entsprechenden Websites angeboten. Wer Interesse hat, künstlerisch aktiv zu werden, findet dort alle nötigen Details.
Für Medienanfragen kann man sich an die Adresse unithea-pr@europa-uni.de wenden.
Das Theater- und Performancefestival UNITHEA verspricht nicht nur kulturellen Genuss, sondern auch die Chance, sich auf die Suche nach Trost und Gemeinschaft zu begeben – seien Sie dabei!