Am 5. Juni 2026 war es an der Constructor University in Bremen wieder so weit: 498 Absolvent*innen feierten ihre Graduierung unter dem inspirierenden Motto „What remains is change“. Diese feierliche Zeremonie war nicht nur ein bedeutender Meilenstein für die Absolvent*innen der Class of 2026, sondern auch ein Beispiel für die zunehmend globale Vernetzung zwischen Universitäten und deren Alumni.
Familien, Freund*innen und Universitätsmitglieder aus aller Welt kamen zusammen, um diesen besonderen Anlass gebührend zu feiern.
Besonders bemerkenswert war, dass die Commencement Gala und die Diplom-Übergabe erstmals an einem Tag stattfanden. Die Feierlichkeiten begannen mit bewegenden Reden aus der Universitätsgemeinschaft und einem musikalischen Auftritt des Studierenden-Orchesters. Insgesamt waren es sechs Absolvent*innen, darunter Amelie Kramer und Alua Aldaniyaz, die in ihren Dankesworten auf die hohe Bedeutung der Gemeinschaft unter den Kommiliton*innen hinwiesen.
Ein Highlight der Veranstaltung war die Ansprache von Professor Sir Konstantin Novoselov, der die Anwesenden dazu ermutigte, die Veränderungen als Chancen zu begreifen und mit den neuen Werkzeugen für den lebenslangen Erfolg, die die Universität bietet, aktiv zu werden.
Reflexion über die Zukunft
Judith Michels, Präsidentin der Alumni Association, betonte in ihrem Rückblick die wesentliche Rolle der Gemeinschaft innerhalb der Institution. Ihren Worten schloss sich Hashem Al-Ghaili, Absolvent der Class of 2015, an, der die neuen Absolvent*innen dazu ermutigte, kontinuierlich zu lernen und sich den Veränderungen zu stellen. Auch Serg Bell, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Constructor Group, sprach in seiner Rede über die Notwendigkeit, sich an die stetig wandelnden Rahmenbedingungen, speziell in Bezug auf generative KI, anzupassen.
Nach der Diplom-Übergabe wurde die Feier mit dem Beyond the Pond Alumni Empfang fortgesetzt. Hier bot sich den neuen Absolvent*innen die Möglichkeit, sich mit ehemaligen Studierenden auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Den krönenden Abschluss bildete der traditionelle Hütewurf auf der Joachim Treusch Terrasse, ein feierlicher Akt, der symbolisch für den Neuanfang der Absolvent*innen steht.
Vergangenheit trifft Zukunft
Im zurückliegenden Jahr hatte die Constructor University bereits mit der Alumni-Konferenz vom 14. bis 17. Mai 2025 einen wichtigen Schritt in der Professionalisierung der Alumni-Arbeit unternommen. Diese Konferenz mit dem Titel „Professionalisierung der Alumni-Arbeit als Mittel zur strategischen Hochschulentwicklung“ vereinte Vertreter*innen aus Hochschulen, Unternehmen und Verbänden. Diskutiert wurden internationale Alumni-Strategien, digitale Netzwerkformate und datenbasierte Fundraising-Modelle. Besonders die Verbindung zwischen Alumni-Arbeit und Hochschulmarketing stand im Fokus der Diskussionen.
Die Konferenz fand in einem besonderen Rahmen statt, unter anderem im historischen Bremer Ratskeller, wo die Teilnehmer*innen eine der ältesten Weinsammlungen Deutschlands genießen konnten. Robert Lönarz von der Hochschule Geisenheim hielt in diesem inspirierenden Umfeld einen Vortrag über verschiedene Organisationsformen im Alumni-Management.
Die Veranstaltung wurde abgerundet durch interaktive Workshops und Campusführungen, die den Teilnehmenden die Möglichkeit boten, sich fachlich auszutauschen und Inputs für die zukünftige Zusammenarbeit zu sammeln.
Insgesamt zeigt sowohl die Abschlussfeier als auch die Konferenz, wie wichtig es ist, die Vernetzung und den Austausch zwischen Absolvent*innen und ihrer Alma Mater zu fördern. Die Constructor University steht damit beispielhaft für eine zukunftsorientierte Hochschulentwicklung, die sich als festes Netzwerk zwischen allen Beteiligten versteht.