Freya Oehle hat sich einen Platz an der Spitze des deutschen Start-up-Ökosystems erobert und wurde nun zur neuen Senior Fellow an der WHU – Otto Beisheim School of Management berufen. Die 1989 in Hamburg geborene Entrepreneurin bringt eine breite Expertise mit, die mit ihrem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2011 und ihrem Masterabschluss im Jahr 2013 an der WHU begann. Ab dem kommenden Semester wird sie die Entrepreneurship-Ausbildung an der WHU bereichern und dabei ihr Wissen in den Master- und MBA-Programmen sowie im Kellogg-WHU EMBA und in den Bereichen Innovation und KI einbringen. Prof. Dr. Dries Faems, der sie für die Position vorgeschlagen hat, hebt hervor, dass Oehle eine wertvolle Ergänzung für die Lehrtätigkeit der Hochschule darstellt.

Die Geschäftsführerin der Dreitausendsassa GmbH, die sie seit 2018 leitet, hat sich der Unterstützung von Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten verschrieben. Ihr erster Schritt in die Unternehmerwelt war 2013 mit der Gründung von spottster.com (vidiventi GmbH), das sie bis 2017 leitete. Heute ist Oehle eine prominente Figur im Tech-Bereich und berät zudem im Bundesverband Deutsche Startups e. V. Ihre Rückkehr zur WHU zeigt das Vertrauen der Hochschulleitung in ihre Fähigkeiten, junge Talente zu inspirieren und neue Technologien erfolgreich in Produkte und Unternehmen zu integrieren.

Der Weg zur Senior Fellow

Oehle ist bekannt für ihre offene und ehrliche Art, die sie beim Aufbau ihrer Unternehmungen in der Start-up-Szene gelebt hat. Sie beschreibt diese Welt als „bescheuerte Blender-Szene“ und scheut sich nicht, offen über die Herausforderungen und Lernprozesse in der Gründungsphase zu sprechen. Diese Transparenz hat ihr geholfen, nicht nur aus Fehlern zu lernen, sondern auch andere zu ermutigen, es ihr gleichzutun. Ihr Unternehmen Dreitausendsassa wird als Software-Unternehmen bezeichnet und zeichnet sich durch eine Unternehmenskultur aus, die auf Wertschätzung und Respekt basiert.

Nach ihren Erfahrungen und ihrer Studienzeit an der WHU, während der sie die Start-up-Welt intensiv kennengelernt hat, erzählt Oehle von ihrer Motivation, junge Gründerinnen und Gründer zu coachen. Ziel ist es, ihnen zu helfen, ihre Ideen mit einem soliden Verständnis für den Markt umzusetzen. Trotz ihrer Erfolge bleibt sie demütig und betont immer wieder die Bedeutung von harter Arbeit und wertschöpfenden Tätigkeiten.

Ein Ausblick auf die Zukunft

Was bringt die Zukunft für Freya Oehle und ihre Unternehmungen? Ein neues Produkt von Dreitausendsassa ist bereits in Planung. Ihre Ambitionen erstrecken sich nicht nur auf den Software-Bereich, sondern auch auf innovative Ansätze, die Unternehmen helfen, den digitalen Wandel mitzugestalten. Immer wieder betont sie, dass Unternehmen, die mit Wertschätzung und Respekt arbeiten, eine größere Wirkung erzielen können. Oehles Engagement in verschiedenen Beiratsfunktionen und ihr Sitz im Aufsichtsrat der Blue Cap AG untermauern ihren Einfluss und ihr Netzwerk.

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Die berufliche Laufbahn von Freya Oehle zeigt eindrucksvoll, wie man mit einem klaren Fokus auf Wertschöpfung und einem offenen Umgang mit Herausforderungen im Tech-Bereich erfolgreich sein kann. Die WHU wird von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung profitieren, und auch ihre Studierenden können sich auf spannende Impulse in der Entrepreneurship-Ausbildung freuen.

Für mehr Informationen über Freya Oehle und ihre Rolle an der WHU lesen Sie diesen Artikel und mehr über ihren Werdegang und ihre Ansichten in einem Podcast.