Die 11. General Assembly von NeurotechEU, einer vielversprechenden europäischen Universitätsallianz, fand Mitte Mai 2026 am renommierten Karolinska Institutet in Stockholm statt. Unter dem Motto „Next Generation – Skills, Talent, Careers & Innovation“ versammelten sich Forschende, Studierende, Innovator*innen und Partner aus dem gesamten NeurotechEU-Netzwerk. Die Universität Bonn war mit einer gut aufgestellten Delegation vertreten, die sowohl Studierende als auch wissenschaftliche Mitarbeitende, Technik- und Verwaltungsmitarbeitende sowie Professor*innen und Rektoratsmitglieder umfasste. Zu den Teilnehmer*innen gehörten auch die Prorektorinnen, Prof. Dr. Ilona Grunwald Kadow und Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, die die strategische Bedeutung dieser Allianz unterstrichen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der studentischen Perspektive. Die Mitgliedschaft im NeurotechEU Student Council ermöglichte es den Studierenden, aktiv an den Diskussionen teilzunehmen. Bei dieser Versammlung waren die Programmpunkte stark auf die “Next Generation” ausgerichtet. So konnten acht Bonner Studierende an speziellen Bootcamps teilnehmen, die sich mit Themen wie Datenanalyse, Coding und neurowissenschaftlichen Methoden beschäftigten. Ziel war es, die dauerhafte Beteiligung der Studierenden an der Allianz sicherzustellen und die internationalen Lernmöglichkeiten an ihre Bedürfnisse anzupassen.
Fokus auf Interdisziplinarität
NeurotechEU verfolgt die Vision, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, künstlicher Intelligenz und Technologie zu fördern. Die Allianz, die aus neun führenden Universitäten in Europa besteht, hat sich zum Ziel gesetzt, die nächste Generation von Wissenschaftler*innen und Gesundheitsfachkräften auszubilden. Dabei steht die Verbesserung der Lebensqualität für alle im Vordergrund. Entsprechend wurden während der General Assembly wichtige Themen in verschiedenen Arbeitsgruppen erörtert, die unter anderem die Entwicklung gemeinsamer Studien- und Mobilitätsformate, Blended Intensive Programmes, Seasonal Schools sowie Praktika und ein europäisches Bachelor- und Masterangebot in Neurotechnologie beinhalteten.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war der begleitende Neuroinnovation Summit. Dieser bot eine Plattform für Keynotes, Panels und Workshops zu Themen wie Karrierewege in der Wissenschaft, den Einsatz von Neurotechnologie im Gesundheitswesen sowie innovative Bildgebung und KI-gestützte Entscheidungsprozesse. Das übergeordnete Ziel des Summits war die Verbindung von Forschung, Ausbildung, Innovation und gesellschaftlichem Nutzen – Aspekte, die für die Zukunft der Neurotechnologie von zentraler Bedeutung sind.
Ein Schritt in die Zukunft
Die General Assembly stellt einen bedeutenden Schritt in die letzte Phase der laufenden Förderperiode von NeurotechEU dar. Mit der Entwicklung konkreter Angebote für Studierende, Lehrende und Forschende bewegt sich die Allianz weg von der reinen Netzwerkidee hin zu einer praxisnahen Umsetzung. Durch die Schaffung neuer internationaler Lernräume werden den Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen europäische Perspektiven eröffnet und gemeinsame Forschungs- und Transferaktivitäten gestärkt. Dabei kann NeurotechEU auf die Unterstützung einer interdisziplinären Gemeinschaft bauen, die sich leidenschaftlich für die Zukunft der Neurotechnologie einsetzt und die Lebensqualität aller Menschen verbessern möchte.
Für weitere Informationen über NeurotechEU besuchen Sie die offizielle Website: https://theneurotech.eu/.